Diersburg gemütlicher machen

Die Bänklemänner des Heimatvereins betreuen 88 Bänke

Autor: 
Klaus Krüger
Lesezeit 2 Minuten
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10. November 2017

Vier der fleißigen Bänklemänner (von links): Wilfried Späth, Leopold Seger, Adalbert Feger und Franz Feißt. ©Klaus Krüger

Die Arbeitsgruppe Diersburg im Heimatverein hat sich und dem Ort zum 60-jährigen Vereinsbestehen ein besonderes Geschenk gemacht: In der Hintertalstraße gibt es jetzt zwei neue Bänke. Aufgestellt und gepflegt von den Bänklemännern.

Als das Hochwasserrückhaltebecken in der Diersburger Talstraße gebaut wurde, mussten einige Ruhebänke weichen. Das war etwas, das die Bänklemänner (Mähgruppe) des Heimatvereins nicht ruhen ließ. Es mussten neue Bänke her, da waren sich Leopold Seger, Adalbert Feger, Wilfried Späth, Josef Müller, Peter Schneckenbühl und Sprecher Franz Feißt schnell einig.

Die Suche

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Nicht so einfach war es allerdings, die richtigen Standorte zu finden, berichtet Franz Feißt: Es dauerte ein geschlagenen Jahr. Doch jetzt sind die beiden Plätze für die Bänke angelegt: Einer in der Nähe des Damms, einer auf Höhe des Volleyballplatzes.
Bei der Arbeit hat übrigens ganz unkonventionell der Bauhof unter Leitung von Karl Rinderle geholfen, betont Franz Feißt.
Die Mähgruppe wird also auch diese beiden Bänke pflegen und die Plätze frei von Unkraut halten; und reparieren, was zu reparieren ist. Alles freiwillig und unentgeltlich. Im Laufe der Jahre – Franz Feißt ist immerhin seit den 70er-Jahren dabei, hat die Gruppe unzählige Bänke aufgestellt und gewartet. Derzeit sind es 88. Das tun sie gerne für die zahllosen Wanderer und Spaziergänger rund um Diersburg. Manchmal macht es aber auch keinen Spaß. Franz Feißt: »Wir haben schon erlebt, dass wir morgens eine Bank aufgestellt haben – und mittags war sie zerschlagen.« Sie dann wieder zu reparieren, ist ein schwieriges Unterfangen – weil der Stein unter Spannung steht. Um neue Holzlatten darauf zu befestigen, muss man die beiden Steinsockel auseinanderziehen. Schwerstarbeit für die alten Herren.
Franz Feißt hofft jedoch, die beiden neuen Bänke mögen eine lange Zeit stehen bleiben – damit alle ihre Freude daran haben.

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