Es gab sogar eine »Sahnetorte«

Die Band »Ultimo« begeitsterte beim Kiwanis-Benefizkonzert

Autor: 
Regina Heilig
Lesezeit 3 Minuten
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18. März 2019
Großen Spaß auf der Bühne hatten die Musiker von »Ultimo«, als sie am Samstagabend beim Benefizkonzert des Kiwanis-Clubs in der Reithalle auftraten.

Großen Spaß auf der Bühne hatten die Musiker von »Ultimo«, als sie am Samstagabend beim Benefizkonzert des Kiwanis-Clubs in der Reithalle auftraten. ©Peter Heck

Für die laufenden Projekte und den neu geschaffenen Förderpreis des Kiwanis-Clubs Offenburg ist der Erlös des Benefizkonzerts bestimmt, das am Samstag Hunderte Besucherinnen und Besucher in die Reithalle lockte. Die Kultband »Ultimo« zeigte sich in Bestform.

Übersetzt ins Deutsche bedeutet das indianische Wort »Kiwanis« so viel wie »mit Freude aktiv sein«. Diesen Anspruch setzen die Männer vom Kiwanis-Club Offenburg, die sich selbst als »geerdet mit Niveau« verstehen, mit viel Erfindungsreichtum seit vielen Jahren um. Dabei gilt das Augenmerk von Präsident Professor Bernd Spangenberg und seinen Mitstreitern explizit Projekten mit Kindern. 

Ab diesem Jahr kommt mit dem von Josef Hackmann betreuten Förderpreis, der in Höhe von insgesamt 5000 Euro jährlich ausgelobt wird und welcher bedürftigen Personen oder Organisationen zugute kommen soll, ein neuer Ansatz hinzu.
Musik steht nicht nur im Mittelpunkt zahlreicher Förderprojekte, sondern auch der Spendengewinnung des Clubs. So ist das Konzert in der Reithalle inzwischen ein Klassiker, und auch in diesem Jahr begeisterte die Band »Ultimo« wieder mit einem gelungenen und abwechslungsreichen Repertoire. 

Etliche Klassiker

Dabei standen englische Rock-, Pop- und Soul-Klassiker wie »Proud Mary« oder »Sledge Hammer« genauso auf dem Zettel wie Nenas »99 Luftballons« oder Udo Jürgens’ kultiges »Aber bitte mit Sahne« – in der »Ultimo«-Version des Samstags mit einem »Happy Birthday« an einen besonders treuen Fan eingeleitet und damit quasi als Geburtstags-Sahnetorte serviert.

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Keyboarder Steffen Hildebrand agierte bei diesen launigen Kontakten mitten ins Publikum als Moderator und griff auch als Co-Sänger immer wieder zum Mikro, so an der Seite von Gitarrist Michael Wieckenberg bei »Can’t Stop The Feeling«, wo alle Stimmen sich zu einem reichen, klangsatten Chor vereinigten. Gar nicht faul, leitete Hildebrand bei »Superstition«, das Sänger Stefan Herp wie zuvor »Feelin’ Alright« stimmgewaltig interpretierte, die Tanzschritte an: »One – two – clap!« 

Glänzende Stimmen

Optisch und stimmlich setzten die drei Sängerinnen Glanzpunkte. Carina Lißel etwa überzeugte bei »Respect«, »Bad Girls« oder »Conga«, von Percussionist Daniel Doll genial begleitet, Jasmin Nopper punktete mit »Domino«, »Treasure« oder »Raise«, wo die fünf Bläser Steven Böhringer und Florian Lauter (Trompete), Andreas Schmid (Bariton-Saxophon), Ralf Kempf (Saxofon) und Posaunist Björn Vetter sich zur perfekt spielenden und swingenden Combo formten. Julia Gutwein schließlich, die auch »Irgendwie, irgendwo, irgendwann« in Original- und gegen den Strich gebürsteter Reggae-Version dabei hatte, sang mit »Purple Rain« einen wunderschönen und sehr berührenden Song – auch fürs Publikum, aber zuerst fürs eigene Baby im Bauch. 

Bassist Steffen Hollstein und Drummer Christian Mutzel vervollständigen die Reihe der genialen Musiker, die am Samstag begeisterten, und das deutlich über die eigentlich angepeilte Zeit hinaus. Denn als »Ultimo« sich planmäßig verabschieden und verbeugen sollte, standen schon noch ein paar Nummern auf der Setliste, wie Steffen Hildebrand listig verriet. 

Schluss machen oder alle spielen? Welche Frage! Natürlich forderte das jubelnde Publikum hoch erfreut seine Extraportion Zugaben ein.

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