Unterwegs im Ried

Die Geschichte des Diakonissenhauses

Autor: 
Dieter Fink
Lesezeit 2 Minuten
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20. September 2019

Besuch (von links): Schwester Christa, Dora Lutz, die Schwestern Gertrud und Irmgard, Sieglinde Hansert, Schwester Elisabeth. ©Dieter Fink

Die Damen vom DHB Netzwerk Haushalt Altenheim waren im Ried unterwegs – um Informationen und Eindrücke zu sammeln.

.Das Diakonissenhaus in Nonnenweier war erstes Ziel einer Radtour, die das DHB Netzwerk Haushalt Altenheim unternahm. Wer wollte, durfte mit dem Auto mitfahren. Im Diakonissenhaus wurden die Aldner empfangen von der theologischen Vorständin Dora Lutz, der früheren Oberin Schwester Christa, den Diakonissen Schwester Gertrud, die von 1973 bis 1976 in Altenheim im Kindergarten und Schwester Irmgard, die viele Jahre im Dundenheimer Kindergarten tätig war, sowie Schwester Elisabeth. 

Interessantes über Gründung und 175-jährige Geschichte wusste die frühere Oberin Schwester Christa zu berichten. 

Es geht zurück auf die im Jahr 1840 von Regine Julie Jolberg, geb. Zimmern, einer gebürtigen Jüdin, in Leutesheim begonnene, 1844 mit ihren Freunden öffentlich ausgerufene und später nach Nonnenweier verlagerte Kinderpflege.

Grundlage des von ihr gegründeten Diakonissenhauses war der lebendige Glaube an Jesus Christus. Die Richtschnur allen Handelns erwuchs aus dem Hören auf Gottes Wort. Das war der Antrieb, um unabhängig von äußeren Bedingungen und dem damaligen Zeitgeist Gottes Auftrag zu erfüllen. Daraus resultiert auch das heutige Engagement in der Altenhilfe und Altenpflege, der Gästebetreuung im Tagungshaus, sowie der Kindererziehung.

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Den Anfängen verpflichtet

Das Diakonissenhaus Nonnenweier bleibt dieser Wurzel verpflichtet. Es steht in der Gemeinschaft des Kaiserwerther Verbandes und ist Mitglied des Diakonischen Werkes der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Sieglinde Hansert dankte für den freundlichen Empfang und die Informationen. Dora Lutz stellte das Buch 175 Jahre Diakonissenhaus vor und lud zum 175-jährigen Jubiläumsfest des Diakonissenhaus am 13. Oktober ein. Nächste Station war der in unmittelbarer nähe gelegene Frenks Lindenhof, wo man mit Betriebsinhaberin Anja eine Führung durch den Betrieb unternahm. Sie stellte den Hof vor, den sie  zusammen mit ihrem Mann Thomas 2017 von ihren Schwiegereltern Reiner und Bärbel Frenk übernommen haben.

Der Betrieb bewirtschaftet 135 Hektar Ackerland und Wiesen, Betriebsinhaber Thomas Frenk leistet auch Lohnarbeit mit dem Mähdrescher. Es werden rund 50 Kühe mit Nachzucht und 60 Schweine gehalten. 

80 Prozent der Milch wird selbst als pasteurisierte Milch verkauft zu Butter und Käse verarbeitet, die wie viele andere regionale Produkte im Hofladen. In der Bauernschänke haben etwa 50 Personen Platz.

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