Hohberg - Niederschopfheim

Die Geschichte vom einsamen Roboter toll erzählt

Autor: 
Klaus Krüger
Lesezeit 2 Minuten
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17. Juli 2017

Die Spanne in der Projektwoche reichte von selbst gemachten Filmen bis zu geflochteten Weidenkränzen; rechts Beate Schulz. ©Klaus Krüger

Die Grundschule Niederschopfheim glich am Donnerstag einem Bienenschlag: Schüler, Eltern und Interessierte schauten sich an, was die Kinder in ihren einzelnen Projektgruppe gefertigt hatten.

Kunst und Basteln, altes Handwerk und neue Medien – die Themen der Projektwoche in der Grundschule Niederschopfheim waren vielfältig. Und so gab es am Donnerstag eine Menge zu sehen: An den Wänden hingen die Kunstwerke und Bastelein, in den Klassenzimmern gab es auf einer Handvoll Laptops Filme oder Diaschaun der Schüler. Das waren kleine Geschichten vom einsamen Roboter und andere, raffiniert umgesetzt. 

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Stark umlagert

Und zwei Stellen waren vor allem stark umlagert: Das Klassenzimmer, in dem es selbst gemachte Häppchen gab (gegen Spende); und die Bank im Foyer, an der Getränke wie Apfelschorle zu haben waren (gegen Bezahlung).
Ein weiteres spannendes Projekt war das Weidenflechten, die Ergebnisse gab es in einer Ecke im ersten Stock zu sehen. Guntram Franz vom Handwerkerverein und Künstlerin Beate Schulz hatten es angeboten und waren erfreut, wie engagiert ihre Kinder sich einbrachten. Beate Schulz berichtete, dass die Gruppe außerhalb der Schule im Dunstkreis der Hohberghalle arbeitete – was eine gewisse Ruhe garantierte. 
Für Guntram Franz ist es wichtig, die alte und ehrwürdige Handwerkskunst weiter zu geben – und Weidenflechten ist eine der ältesten Kunstfertigkeiten des Menschen überhaupt. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat das Flechthandwerk im Dezember 2016 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Da ist es doppelt fein, wenn Schüler mit dieser alten Kunst so schöne Kränze und andere Produkte flechten wie in Niederschopfheim.
Rektorin Frauke Müller eröffnete im Musiksaal die Ausstellung und dankte den vielen Helfern, die sich bei der Projektwoche engagiert hatten. Lob gab es auch für die Schülerinnen und Schüler: »Ich wart super. Ich habe keinen Streit mitbekommen!«

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