Besonderes Treffen

Die Griesheimer "Waldarbeiter" kommen "alle Schaltjahr" zusammen

Herbert Gabriel
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04. März 2024
Die Griesheimer „Waldarbeiter“ in Zivil beim Traditionstreffen, das alle „Schaltjahr“ stattfindet.

Die Griesheimer „Waldarbeiter“ in Zivil beim Traditionstreffen, das alle „Schaltjahr“ stattfindet. ©Herbert Gabriel

Alle vier Jahre ein gemeinsames Treffen: Die "Waldarbeiter" der Narrenzunft Griesheim treffen sich immer am 29. Februar.

Es gibt Begebenheiten, auf die trifft die Redewendung „alle Schaltjahr“ zu. So auch in Griesheim, denn die „Waldarbeiter“ der Narrenzunft treffen sich zu Versammlung und ausgiebigem Mahl „Alle Schaltjahr“. Am Donnerstag vergangener Woche – also dem 29. Februar – traf sich die illustre Truppe wieder einmal zum Schmaus in der Griesheimer „Sonne“.

Ganz in der Tradition dessen, was am 29. Februar 1996 als „Gottswälder Waldarbeiter“ gegründet wurde und heute zu den Gruppen innerhalb der Narrenzunft gehört und unverzichtbar geworden ist. Denn wer als „Waldarbeiter“ bei Umzügen oder sonstigen Zunftauftritten in den früheren Waldarbeitern angepasster Kleidung erscheint, dokumentiert damit neben seiner Zunftmitgliedschaft, dass er zuvor zu den Hästrägern gehörte. Denen allerdings das Alter Tribut zollen musste und Teilnahme unter der Maske kaum noch möglich war, weshalb man nach Abhilfe sann – und fündig wurde.

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Nachdem der VON (Verband Oberrheinischer Narrenzünfte) als Dachverband seine Zustimmung zur Zunftzugehörigkeit gegeben hatte, stand dem offiziellen Engagement der damals 13 Unentwegten nichts mehr im Weg. Für sie als echte Narren war aber auch klar, dass ihr Treiben ein Besonderes sein müsste und da bot sich der 29. Februar an, denn „einmal Narr, immer Narr“ ist ihre DNA und bis heute geblieben.

Ehemalige Zunftmeister wie Urgestein Peter Ell stehen für die Tradition und beantworten die Frage nach der weiteren Identität zu ihrer Zunft mit einem Lächeln. „Wir helfen mit, wo wir gebraucht werden und haben statt eines Schlachtrufs das „Miteinander“ zum Mittelpunkt unserer Aktivitäten gemacht“, erklärt der Ehrenoberzunftmeister. Gibt aber zu, dass sich die Gruppe – zu der für die Narren selbstverständlich auch die Frauen gehören – mit Ratschlägen nicht zurückhält, wenn sie dies für angebracht erachtet, wie er einmal zu Protokoll gegeben hat.

So waren sicher auch Geschehnisse der letzten vier Jahre im Thementopf des aktuellen Treffens, zu dem nach einem früheren Beschluss alle in Zivil gekommen waren.

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