Leben in Hohberg

Die Jugend will mehr mitreden - prev

Lesezeit 3 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
12. Mai 2021
Der Jugendtreff der KJG Niederschopfheim residiert im Souterrain.

Der Jugendtreff der KJG Niederschopfheim residiert im Souterrain. ©Klaus Krüger

Was finden die Jüngeren gut in Hohberg? Was stört sie? Drei junge Damen vom Jugendtreff Niederschopfheim geben Auskunft über die Befindlichkeiten junger Leute.

Was wünschen sich Jugendliche in Hohberg? Was gefällt ihnen, was nicht? Diese Fragen hatten wir in unserer Serie zur Bürgermeisterwahl gestellt, die am Dienstag erschienen ist. Das Problem: Wir haben die Antworten eines Teils der Jugendlichen übersehen. Nun wollen wir Ihnen aber die Antworten der Jüngeren nicht vorenthalten.

Unsere Fragen beantworten Lene Schaub (14 Jahre), Anika Ehret (14) und Maja Lythie (13) – sie sind Mitglieder des Jugendtreffteam Niederschopfheim.

Was finden Jugendliche in Hohberg gut? Den offiziellen Jugendtreff (Niederschopfheim), und dass es in jedem Ortsteil einen Jugendtreff gibt, geben die jungen Damen zur Antwort. Es gebe viele Angebote für Jugendliche in Vereinen, bei den Minis der KJG und der Feuerwehr und dergleichen mehr. Auch gebe es die Möglichkeit, dass sich unterschiedliche Gruppen an unterschiedlichen Plätzen im Freien treffen können.

Und was stört?

Gibt es irgendetwas, das sie stört? Ja. Dass schon über ein Jahr Corona ist und alles still steht – und dass dadurch bedingt direkte Kontakte untereinander in bisherigen Gruppen nicht möglich sind, lautet die Antwort. Aber auch: „Dass wir Jugendliche zum Bürgermeister und zum Gemeinderat kaum Kontakte haben und somit nicht wirklich auch diese richtig kennen. Auch würden wir gerne bei Jugendanliegen mitreden und mitbestimmen.“

Gibt es Treffpunkte, die angesagt sind? Für Niederschopfheim gebe es als offiziellen Treffpunkt den Jugendtreff Niederschopfheim, betonen die Drei, weitere Treffpunkte verschiedener Gruppen an der Hohberghalle, am Sportplatz, Graffitiplatz und am neuen Spielplatz, am „Bänkle“ der Minis. Einige der Treffpunkte würden toleriert.

- Anzeige -

Werden die offiziellen Treffs angenommen? Der Jugendtreff in Niederschopfheim sei in den vergangenen Jahren vor Corona von verschiedenen Jahrgängen gut bis sehr gut angenommen worden. Gibt es dort noch genügend Jugendliche, die mithelfen und Verantwortung übernehmen?

Durchaus, es gebe einige Jugendhelfer in den Vereinen, Gruppenleiter bei den Minis, Helfer bei der Flüchtlingshilfe (Hausaufgabenbetreuung) und das Jugendtreffteam im Jugendtreff. Was wünschen sich die Jugendlichen in Hohberg? „Dass wir gehört werden und mitbestimmen können, wenn wir Wünsche oder Vorschläge haben. Wünsche verschiedener Jahrgänge waren schon ein Skaterplatz oder Fahrrad Parcour, die leider nicht umgesetzt wurden, auch wurde ein Grillplatz als Treffpunkt mal gewünscht.“

Die Wünsche

Wünsche der Jugendlichen könnten nach Corona und mit neuem Bürgermeister auch mal abgefragt werden, so die drei jungen Damen.

Außerdem wünschten sich viele Schüler zurzeit, dass die Bushaltestelle Edeka Kohler – Friedhof zurück in die Gartenstraße Haltestelle verlegt werde oder dass mehr Schülerbusse am Morgen zur Verfügung stünden, da an der Bushaltestelle Bahnhof schon gar keine Sitzplätze zur Verfügung stünden. Wäre ein Jugendgemeinderat eine gute Sache? Ein Versuch sei ein Jugendgemeinderat schon wert, aber er sollte auch ernstgenommen werden, mitberaten und mitbestimmen dürfen bei Anliegen der Jugend.

Außerdem gebe es wohl noch ein Jugendforum, das zu Anfangszeiten sehr gut funktioniert habe, vielleicht müsste das nur wieder neu besetzt werden. „Nach unsern Informationen sind Erwachsene und Jugendliche verschiedene Gruppen dort vertreten, die gemeinsam beraten, Aktionen planen und auch durchführen können.

Wie offen sind die Erwachsenen für die Wünsche der Jugendlichen? Es gebe immer wieder Erwachsene auch im Jugendtreff, in Vereinen die Jugendliche unterstützten, beraten beim Umsetzen ihrer Wünschen, doch manchmal überspringe es einige Jahrgänge, bis die Wünsche vielleicht umgesetzt würden.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Offenburg

Ähnlich wie dieser Entwurf könnten die Schilder des Verkehrsleitsystems Unterharmersbach aussehen.
vor 1 Stunde
Verkehrsleitsystem Unterharmersbach kommt
Unterharmersbachs Verkehrsleitsystem geht in die Umsetzungsphase. Wichtige Infos für Verkehrsteilnehmer sollen gebündelt an der Hauptstraße stehen.
vor 4 Stunden
Aufregung um Ortenberger "Flurprozession"
Peter Derdau, Mitglied im Pfarrgemeinderat der Seelsorgeeinheit Vorderes Kinzigtal, kritisierte im Ortenberger Gemeinderat scharf die „Flurprozession“ der FDP an Fronleichnam zum Thema Gartenlauben.
Auf dem Areal in der Mitte soll im Süden das geplante Bürogebäude mit Café entstehen. Rechts sind das Kesselhaus und die Kuben der Christian Funk Holding zu sehen.
vor 9 Stunden
Thema im Gestaltungsbeirat
In architektonisch prominenter Umgebung will die Firma Moßmann am Ausbesserungswerk ein Bürogebäude mit Café errichten. Der Gestaltungsbeirat hatte einige Anregungen.
Daniela Bühler in ihrem Garten.
vor 9 Stunden
Bürgermeisterwahlkampf Hohberg
Die Bürgermeister-Kandidaten bekommen Besuch vom Offenburger Tageblatt. Folge 1: Wie Daniela Bühler in Diersburg lebt und welche Unterstützung sie beim Wahlkampf von ihrer Familie erfährt.
Wasser marsch im Kindergarten „Kleine Wolke“ in Unterharmersbach. Betriebshofleiter Matthias Fritsch (links) und Ortsvorsteher Ludwig Schütze freuten sich bei der Einweihung über die Begeisterung der Kinder.
vor 11 Stunden
Anlage freigegeben
Großer Jubel herrschte bei den Kindern des Unterharmersbacher Kindergartens „Kleine Wolke“, als die mit großen Decken verhüllte 38 Quadratmeter große Matschanlage durch Ortsvorsteher Ludwig Schütze und Betriebshofleiter Matthias Fritsch freigegeben wurde.
Dekan Matthias Bürkle segnet eine Jugendliche, der Taufpate legt ihr zur Unterstützung die Hand auf die Schulter.
vor 12 Stunden
Wie wichtig Beistand ist
19 Jugendliche haben am Samstagabend von Dekan Matthias Bürkle in einem feierlichen Gottesdienst das Sakrament der Firmung erhalten. Für musikalische Umrahmung sorgte die Band „Light up“.
Auf der Postkarte steht geschrieben: „Offenburg, Ohlsbacherstraße“. Doch so eine Straße hat es in Offenburg nie gegeben. Offensichtlich wurde in dem Namen das „B“ verschluckt. Wolfgang Reinbold hat das Foto für uns eingeordnet.
vor 19 Stunden
OT-Serie "Anno dazumal"
Eine Postkarte soll die „Ohlsbacherstraße“ in Offenburg zeigen, doch diese gab es nie. Museumsleiter Wolfgang Reinbold hat die Aufnahme aus der OT-Serie „Anno dazumal“ eingeordnet und das Geheimnis gelüftet.
Die Bushaltestelle „Schutterwald Ost“ soll ab Montag barrierefrei umgebaut werden. Autofahrer erwartet dann eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung.
vor 20 Stunden
„Radverkehr gewinnt an Bedeutung“
Der Radschutzstreifen in der Hindenburgstraße, Tempo 30 oder neue Mobilitätsstationen: Bauamtsleiter Thomas Gärtner erläutert, welche Baustellen in Schutterwald in naher und ferner Zukunft geplant sind und wie es um die Umsetzung steht.
In einem anschaulichen 3D-Modell haben die Experten des Landesdenkmalamts die Grabungsstelle dargestellt. Das Modell kann beliebig gedreht werden, hat aber laut Museums- und Archivleiter Wolfgang Reinbold nicht die erklärende Wirkung eines Animationsfilms.
vor 21 Stunden
Auch der Messekreisel wird genannt
Klares Votum im Haupt- und Bauausschuss: Teile des archäologischen Sensationsfunds sollen wiederaufgebaut werden. Nur zur Platzierung der Rekonstruktion gab es unterschiedliche Meinungen.
Auf diesem Grundstück entstehen in Ortenberg drei Wohnhäuser. Die Straßenbezeichnung wird „Kanzleihof“ lauten. Das beschloss der Gemeinderat mehrheitlich.
vor 23 Stunden
Neubauten in Ortenberg
Der Ortenberger Gemeinderat erinnert mit dem Namen an die Funktion der Gemeinde als zentrale Verwaltungsstelle der ehemaligen vorderösterreichischen Landvogtei Ortenau.
Berghauptens Bürgermeister Philipp Clever (links) scheint zu sagen: „Da oben sollen sie wohnen.“ Für die kleine Hufeisennase und das große Mausohr  ist der Dachboden auf Initiative von Gemeinderat Jürgen Bergmann (rote Jacke) in Kooperation mit dem Landschaftserhaltungsverband vom Bauhof entsprechend hergerichtet worden.
15.06.2021
Historisches Rathaus umgebaut
Auf Initiative von Jürgen Bergmann hat die Gemeinde mit dem Landschaftserhaltungsverband
Die ausscheidenden Mitglieder des Offenburger Seniorenbeirats: Regina Hofmann, Willi Maier, Richard Groß (Foto rechts) und Angelika Wald (Foto links) beenden Ende 2021 ihren Dienst.
15.06.2021
Offenburg
Der Seniorenbeirat verabschiedet Ende 2021 vier seiner Mitglieder aus dem Dienst. Die neuen KandidatenVorschläge wird Seniorenbüroleiterin Angela Perlet in der nächsten Ratssitzung präsentieren.

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -
  • Das trinationale Filmfestival der Hochschule Offenburg wird live aus dem FORUM Cinema in Offenburg gestreamt.
    vor 4 Stunden
    Filmfestival Hochschule Offenburg – 53 Filme am Start
    Das trinationale studentische Filmfestival SHORTS wird dieses Jahr vom 1. bis 5. Juli live aus den FORUM Cinemas Offenburg gestreamt.
  • Unsere eigenen vier Wände: der Bau- und Sanierungsboom hält auch in der Ortenau weiter an. 
    vor 15 Stunden
    Bauboom hält an – neue Förderprogramme ab 1. Juli
    Die Pandemie hat der Baubranche, den Architekten und Planern, den Landschaftsgärtnern sowie den Möbelhäusern weiter Auftrieb beschert. Renovieren und Sanieren stehen ganz oben auf der Liste der Vorhaben der Bauherren. Unser Magazin zeigt Aktuelles vom Markt auf.
  • Das Arbeitgeberversprechen "in good company" wird bei Hubert Burda Media wörtlich genommen. 
    14.06.2021
    Spannende Sales-Jobs: Im Dialog mit den Verbrauchern
    1903 als Druckerei gegründet, gehört Hubert Burda Media heute mit mehr als 1600 Arbeitsplätzen am Standort Offenburg zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region und zählt mit weiteren Standorten zu einem der größten Medien- und Technologieunternehmen Europas.
  • Am 11. und 12. Juni bietet die Herrenknecht AG Schülern mit bei den Ausbildungstagen Einblick in rund ein Dutzend Ausbildungsberufe.
    11.06.2021
    Herrenknecht AG in Schwanau sucht junge Talente
    Die Herrenknecht AG - der weltweit agierende Hersteller von Tunnelvortriebsmaschinen, beschäftigt rund 2000 Mitarbeiter in Schwanau. Auf der Suche nach Nachwuchstalenten veranstaltet das Unternehmen am 11. und 12. Juni zwei Ausbildungstage. Gleich anmelden!