Straßenstation bei Niederschopfheim am Sonntag präsentiert

Die Römeranlage bekannter machen

Autor: 
Stefanie Müller
Lesezeit < 1 Minute
Jetzt Artikel teilen:
12. September 2018

Die Besucher hatten die Möglichkeit, sich über die Geschichte der Römersiedlung zu informieren. ©Stefanie Müller

Die römische Straßenstation bei Niederschopfheim war am Sonntag erstmals im Rahmen des Tags des offenen Denkmals zu besichtigen. Der Heimatverein Hohberg und die Hohberger Ortsgruppe des Historischen Vereins Mittelbaden hoffen, dass die Anlage durch diese Aktion bekannter wird. 

»Wir sind mit dem Besuch sehr zufrieden«, freute sich am Sonntag Lucien Mutzig vom Historischen Verein. Das erste Mal beteiligte sich der Verein am Tag des offenen Denkmals mit der römischen Straßenstation, und so mancher Interessierte fand den Weg zu den Fundamenten. Etliche Radfahrer steuerten die alten Gemäuer an.

An der Mühle

Bislang hielten die Überbleibsel der Römer nahe der Huber-Mühle einen Dornröschenschlaf. Zwar wurden sie bereits zwischen 1979 und 1981 von Archäologen freigelegt und untersucht, doch ein Besuchermagnet waren sie nicht. Das soll sich ändern. Der Heimatverein Hohberg nahm sich deshalb vor, sich mehr um die Anlage zu kümmern und bekannter zu machen. Die Mitglieder begannen in diesem Jahr damit, die Überreste von Moos zu befreien. Anlässlich des Aktionstages wurden Schilder mit Bildern aus den 1970er-Jahren aufgestellt und für Verpflegung gesorgt. »Wir wollen das noch weiter führen«, kündigte Mutzig an. Denkbar wären weitere Informationstafeln und eine bessere Ausschilderung. 

Weitere Artikel aus der Kategorie: Offenburg

vor 58 Minuten
Musik als große Leidenschaft
Thomas Trappe aus Durbach feiert seinen 80. Geburtstag. Zeitlebens hat ihn Musik begeistert, aber auch sportlich war der Jubilar erfolgreich.
vor 3 Stunden
Offenburg
Die Offenburgerin Marion Schuch hat ihr drittes Kinderbuch veröffentlicht. „Paul und der Traumdieb“ entführt die Leserin das farbenfrohe Land Viacor. Die Illustrationen kommen von Franco Zanichelli.
vor 5 Stunden
Offenburg
Bruno Goeppert aus Strohbach arbeitet seit 50 Jahren bei der Edeka Südwest. Für sein langjähriges Engagement im Betrieb erhielt der Metzgermeister jetzt ein Dankeschön.
vor 5 Stunden
Heimattage 2022
Der „Gustav-Weg“, ein Wanderweg, der die Offenburger Ortsteile im Zuge der Heimattage 2022 miteinander verbinden und vorstellen soll, war Thema im Elgersweierer Ortschaftsrat. 
vor 5 Stunden
Sanierung kommt voran
Der Gemeinderat vergab sieben Gewerke von den Trockenbau- bis zu den Sanitärarbeiten. Um die Vergabe der Medientechnik entspann sich eine Diskussion, die Angebote werden nun nochmals geprüft.
vor 5 Stunden
Offenburg-Kinzigtal
„Ehrenamt verbindet – Miteinander füreinander“. Mit einer Kampagne will der Caritasverband Offenburg-Kinzigtal ehrenamtliches Engagement fördern.
vor 5 Stunden
Vorweihnachtszeitt in Nordrach
In Corona-Zeiten bietet Nordrach viele neue Ideen für die Zeit vor Weihnachten: CD mit Geschichten, Wichtel-Weihnachtsbäume und ein Rätselweg mit „Nordi“.
vor 5 Stunden
Aktion
Die Mitglieder des TuS Schutterwald sind in einem individuellen Sticker-Sammelalbum verewigt worden. Ab Samstag, 28. November, startet im Edeka Oberle in Schutterwald der Verkauf der vereinseigenen Alben. Das teilt die Firma Stickerstars mit. 
vor 5 Stunden
Gemeinderat stimmt langfristiger Planung zu
Zells alter Friedhofsteil soll nach Willen des Gemeinderats langfristig einen Parkcharakter erhalten. Das Gräberfeld bei der Kirche soll nach und nach zum bepflanzten Eingangsbereich werden.
vor 13 Stunden
Hohberg
Der Gemeinderat segnet einstimmig fünf verschiedene Aufträge ab – von Schreiberarbeiten bis hin zur Werkraumeinrichtung war einiges dabei. Zwischen Kostenberechnung und Ausschreibung viel Geld gespart.
vor 14 Stunden
Hohberg
Heribert Orliks Selbstbau-Flugzeug befindet sich in der Phase der Erprobung. Schwierigkeiten gab es einige zu überwinden, doch Zweifel am Erfolg kamen nie auf.
vor 14 Stunden
Städtebauliches Wettbewerbsverfahren
Das städtebauliche Wettbewerbsverfahren für das Burda-Sport-Club-Gelände hat „Möhrle Reinhardt Architekten“ für sich entschieden. Am Mittwoch hat die Verwaltung das Siegermodell präsentiert.