Das Reblandtreffen in Durbach wird auf das nächste Jahr verschoben

Die Wildsaue laden zu einem virtuellen Angebot ein

Autor: 
Volker Gegg
Lesezeit 2 Minuten
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19. Januar 2021

Die Wildsaue wären dieses Jahr an der Reihe gewesen. ©Ulrich Marx

Freunde der Durbacher Wildsaue können sich freuen. Das Reblandtreff 2022 wird wieder ein Narrendorf und ein Festzelt errichten.

Der goldene Weinort Durbach ist mit seinen vier Narrenzünften über die Fasent als wahres Narrennest bekannt. In diesem Jahr zeigt sich allerdings die Gemeinde wegen der Corona-Pandemie verständlicherweise äußerst ruhig in Sachen Narretei. „Auf alle Fälle lassen wir uns nicht unterkriegen, die Fasnachter sind da und stoßen trotzdem auf eine andere Fasent mit einem Narri Narro an“, sagt Stefan Serrer, Zunftmeister der Narenzunft Wildsaue vum Klingelberg. 

Wie bei anderen Zünften geht auch bei den Wildsaue in diesem Jahr einiges virtuell – sprich über Einspielfilme – in den sozialen Medien über die Bühne. So gab es über ihre Facebook-Seite bereits eine kleine aber feine Fasenteröffnung zu bestaunen. 

Alles schon eingetütet

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Eigentlich wäre die Zunft in diesem Jahr turnusgemäß wieder als Gastgeber des Reblandtreffens dran gewesen. Vieles war schon geplant, Einladungen an die Zünfte geschrieben und auch das Narrendorf organisiert und planerisch eingetütet. Wegen der Pandemie wird daraus allerdings nichts. Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben, und deshalb war es bereits beim letzten Treffen der Zunftoberen der Reblandzünfte im Oktober schon klar: Das Reblandtreffen der Wildsaue wird auf das nächste Jahr verschoben. 

Der Termin steht sogar schon – gefeiert wird von Samstag, 12. Februar 2022, bis einschließlich dem großen Reblandumzug am Sonntag, 13. Februar 2022. „Wir Wildsaue haben vor, wieder ein Narrendorf auf die Beine zu stellen sowie ein großes Festzelt aufzubauen“, sagt Serrer. Auch die Umzugsstrecke beim Reblandtreffen 2022 ist bereits unter Dach und Fach und verläuft vom Lindenplatz bis zum Festplatz, auf dem auch das Festzelt der Wildsaue aufgebaut werden soll. 

Der größte Fasentball in der Ortenau, der Wildsauball, musste wie so viele Veranstaltungen in diesem Jahr wegen den Auswirkungen der Pandemie geopfert werden. Allerdings steht der Termin für 2022 am Mittwoch, 23. Februar, ebenfalls schon im örtlichen Terminplan. „Somit freuen wir uns jetzt schon auf eine tolle Kampagne 2022, denn aktuell ist die Gesundheit aller das Wichtigste. Erst danach können wir wieder richtig Fasent feiern, eben so wie sie einfach sein sollte“, bringt es der Zunftmeister auf den Punkt. 

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