Fragestunde im Zell-Weierbacher Ortschaftsrat
Dossier: 

Dürfen Vereine in der Abtsberghalle tagen?

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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01. März 2021

Dürfen Vereine in der Abtsberghalle tagen? Dazu informierte Willi Wunsch in der jüngsten Ratssitzung. ©Archivfoto

Die Fragestunde im Zell-Weierbacher Ortschaftsrat drehte sich unter anderem um die mögliche Nutzung der Abtsberghalle für Vereinssitzungen, die Briefwahl und um widerrechtliches Parken. 

In der Fragestunde des Zell-Weierbacher Ortschaftsrats hat sich ein Zuhörer nach der grundsätzlichen Möglichkeit, Hauptversammlungen von Vereinen unter Einhaltung der AHA-Regeln in der Abtsberghalle stattfinden zu lassen, erkundigt. Ortsvorsteher Willi Wunsch teilte mit, dass dem grundsätzlich nichts entgegenstehe, allerdings unter Erfüllung einiger Voraussetzungen. Zum einen sollten die Vereine entsprechende Terminwünsche der Ortsverwaltung bekannt machen. Danach werde ein Antrag beim Ordnungsamt gestellt, da ein entsprechendes Hygienekonzept aufzustellen sei. 

Alle relevanten Informationen seien den Vereinen im Normalfall bereits zum jetzigen Zeitpunkt über ihre jeweiligen Landes- oder Verbandsvertretungen zugänglich gemacht worden. Wunsch unterstrich nochmals, dass die Abtsberghalle den Vereinen kostenfrei zur Verfügung gestellt werde, bei Versammlungswünschen könne auf die Ortsverwaltung zugekommen werden. Allerdings wies Wunsch ebenfalls darauf hin, dass die Vereine auch zahlreiche ältere Mitglieder zählten, die zur Risikogruppe gehören. Es gehe auch um deren Schutz, sodass abgewogen werden sollte, ob es tatsächlich unbedingt notwendig sei, Versammlungen abzuhalten. Auch in Sachen Vorstandswahlen bestehe in den aktuellen Zeiten die Möglichkeit, diese zeitlich zu verschieben.

Rüdiger Wagner (SPD) erkundigte sich, ob die Ortsverwaltung mit Blick auf die Landtagswahl die Bürger nochmals dazu aufrufen könnte, nach Möglichkeit Briefwahl zu betreiben. „Selbst wenn Abstand gehalten wird im Wahllokal, wird es sich nicht vermeiden lassen, dass es in Stoßzeiten zu Schlangen kommt“, so Wagner. Das solle möglichst vermieden werden. Ortsvorsteher Wunsch nahm den Hinweis auf. 

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Ina Lichtenstein (BLZW) fragte, ob sich für Wanderer eine Möglichkeit schaffen lasse, im Bedarfsfall „menschlichen Bedürfnissen“ nachkommen zu können. Angesichts geschlossener Gastronomie könne das mitunter schwierig sein. Willi Wunsch stimmte zu und kündigte an, sich nach Möglichkeiten zu erkundigen. 

Zwei Fragen von Hans-Joachim Haas (BLZW) rundeten die Fragestunde ab. Er gab zunächst Bürgerbeschwerden zum Parken im Bereich von „Kuhläger“/„Am Hungerberg“ weiter. Der Fahrbahnrand befinde sich ohnehin in schlechtem Zustand, durch widerrechtliches Parken werde das erstens nicht besser, zweitens fehle die vorgeschriebene Restbreite. Rettungsfahrzeuge kämen im Einsatzfall nur mit Mühe durch. Die Ortsverwaltung will den Hinweis an die Straßenverkehrsbehörde weitergeben. 

Eine weitere Frage betraf eine aktuell auf dem alten Schulhof aufgebaute Bühne. Dazu konnte Herbert Lenz (Vorsitz Musikverein) informieren, dass es sich bei der Bühne um einen Probeaufbau des Vereins handle. Zur Bühne gehöre noch ein Zelt, nach dem Test werde beides wieder abgebaut.

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