Mitgliederversammlung

Durbacher Wildsaue vum Klingelberg bestätigen ihren Zunftmeister

Autor: 
Volker Gegg
Lesezeit 3 Minuten
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06. Dezember 2021
Der neue Vorstand der Durbacher Narrenzunft Wildsaue vum Klingelberg.

Der neue Vorstand der Durbacher Narrenzunft Wildsaue vum Klingelberg. ©Volker Gegg

Die Narrenzunft Wildsaue vum Klingelberg hat ihre Führungsspitze wiedergewählt. Trotz Corona und abgesagter Fasent wurde einiges geleistet, unter anderem ein Impfzelt in Lörrach abgebaut. Und sie weist trotz abgesagter Fasent einen guten Kassenstand auf.

Trotz Pandemie und einer dadurch ausgefallenen Fasent 2021: Die Narrenzunft Wildsaue vum Klingelberg ließ sich durch das Virus nicht unterkriegen und zeigte sich auch außerhalb der Fasentsaison sozial aktiv. In ihrer Hauptversammlung in der eigenen Zunftstube wurde Bilanz gezogen. Seitens der Gemeinde vertrat Lucia Person Bürgermeister Andreas König, der sich bereits im Vorfeld aufgrund eines Paralleltermins entschuldigen ließ.

Vorsitzender Andreas Wörner ging in seinem Vorstandsbericht auf die vergangenen beiden Jahre ein. Das Wort Corona könne er nicht mehr hören, deshalb vermied er es, indem er es rückwärts, leicht abgewandelt in Form des Anoraks benutzte.

Die Gäste hörten gespannt zu, als er die finanzielle Situation des Vereins beleuchtete und darstellte, wie es die Wildsaue ohne Wildsauball und Reblandtreffen durch verschiedene Standbeine trotzdem geschafft haben, einen soliden Haushalt vorzuweisen.

Viel Unterstützung erfahren

Dazu gehören die Förderung durch die Regionalstiftung der Sparkasse, Förderung durch die Bürgerstiftung sowie diverse Arbeitsdienste wie die Mitarbeit auf dem Hoffest des Weinguts Alfred Huber sowie auf dem Durbacher Weinfest an der Steinberghalle. Besonders hob der Vorsitzende den Einsatz an einem Impfzentrum in Lörrach hervor. Hier haben die Wildsaue in 1,5 Tage ein großes Festzelt abgebaut.

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Im Anschluss folgte der Bericht des Zunftmeisters Stefan Serrer. Er nutzte die Gelegenheit, um aufzuzeigen, dass die Wildsaue trotz Corona ihr Bestes gegeben haben, um die Fasent am Leben zu halten. Dazu gehörten unter anderem das Narrenbaumstellen im Eilverfahren, der Mini-Kinderumzug zusammen mit der Narrenzunft Winschlotzer und Burgunderhexen am Fasnachtsdienstag sowie eine närrische Online-Weinprobe.

Serrer wagte einen vorsichtigen Blick in die Zukunft. Es werde eine Fasnacht 2022 geben, allerdings lange noch nicht so, wie vor Corona. Im Anschluss folgten die Berichte der Schriftführerin Juliette Kieper und des Kassenwarts Daniel Stemmer.

Spannende Wahl

Lucia Person übernahm die Leitung der Neuwahlen. Veränderungen gab es bei der Schriftführerin, sowie bei den Beisitzern. Besonders letztere Wahl war spannend, da acht aktive Mitglieder zur Wahl antraten, jedoch nur vier Sitze zur Verfügung stehen.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzender Andreas Wörner, Stellvertreter Louis Kiefer, Zunftmeister Stefan Serrer, Stellvertreter Elias Männle, Kassenwart Daniel Stemmer, Schriftführerin Natascha Bächle, Beisitzer Lena Siegel, Franziska Lux, Dietmar Gütle und Hermann Werner.

Nach den Wahlen folgten die Ehrungen für langjährige Vereinsarbeit von Katja Gütle sowie Thomas Wörner (je elf Jahre).

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