Oberharmersbacher Verpflegungsstation ist ein echter Hingucker

Ein Vesper wie aus dem "Auenland" - nur ohne Hobbits

Autor: 
Karl-August Lehmann
Lesezeit 2 Minuten
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18. Mai 2019

Blickfang: Jill Löffler (von links), Leiterin der Touristinformation, Markus Schwarz, Marlies Fürstenau und Bürgermeister Richard Weith, seit Januar auch Vorsitzender des Tourismus-Vereins, freuen sich über die kleine, aber feine Anlaufstelle zu Beginn des Vesperweges. ©Lehmann-Archiv

Wer auf dem Premiumweg und Schwarzwälder Genießerpfad »Harmersbacher Vesperweg« wandert, kann sich gleich zu Beginn beim »Donissi-Hof« mit einer Wegzehrung nach Wahl aus dem Hofladen eindecken und somit unterwegs ein herzhaftes  Rucksackvesper zu sich nehmen. Und das Ganze wie in einer Szene aus "Herr der Ringe".

Der erste Eindruck täuscht. Der Wanderer hat sich nicht ins »Auenland« aus dem Film »Herr der Ringe« verirrt, er wird auch nicht im nächsten Moment einem Hobbit über den Weg laufen, obwohl der Einstieg zum »Harmersbacher Vesperweg« durchaus an die Behausung der Hobbits erinnern könnte. 

Ein in den Hang eingelassenes Fass verspricht ganz andere Überraschungen. Äußerst freundliche Öffnungszeiten – »von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang« – laden den Wanderer zur Selbstbedienung ein. Je nach Wahl darf er sich in dem kühlen Keller eine Portion greifen, eine Tüte mit Messer und Vesperbrett, Speck, Wurst und Brot oder auch kleinere Varianten als »Handvesper«. 

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Markus Schwarz hatte die Idee, mit diesem Blickfang und einer »Versorgunggstelle« dem Vesperweg eine besondere Note zu verleihen. Der »Donissi-Hofkeller« wird bereits gut angenommen. »Das Vertrauen stimmt«, lobt Markus Schwarz die Wanderer. Bisher habe er sich beim Kassensturz keine Gedanken machen müssen, das Konzept wieder aufzugeben.

»Mein Glückwunsch zu dieser tollen touristischen Attraktion«, lobte Bürgermeister Richard Weith bei der offiziellen Vorstellung das Engagement von Markus Schwarz und Marlies Fürstenau. »Das ist eine runde Sache« ergänzte er mit Blick auf das Fass. 

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