Kindertagesstätte St. Josef eingeweiht

Eine Kita für die erste Liga

Autor: 
Hans Weide
Lesezeit 3 Minuten
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13. Juli 2018

Leiterin Inge von Haas (links) und Erzieherinnen freuen sich über Geschenke zur Einweihung der neuen Kindertagesstätte. ©Hans Weide

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Neun Monate hat es gebraucht, um aus dem alten St. Josef eine moderne Kindertagesstätte zu machen.

Viele Bänder, gehalten von den Erzieherinnen und Mitgliedern des Elternbeirates der Kindergärten in Niederschopfheim, mussten am Donnerstag Bürgermeister Klaus Jehle, der Geschäftsführer der katholischen Kindergärten Niederschopfheim, Daniel Knäble, sowie die Leiterin Inge von Haas und ihre Stellvertreterin Giana Frenk durchschneiden, bevor sie  offiziell das umfassend sanierte Gebäude betreten durften. 

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Schönes Ereignis

Dies geschah zur Einweihung der sanierten und mit einem Anbau versehenen Kindertagesstätte St. Josef in Niederschopfheim. Für alle Beteiligten sicherlich kein alltägliches, aber besonders schönes Ereignis, denn man konnte bei dieser Feier ein gelungenes Werk übergeben. 
Dies galt natürlich besonders für Bürgermeister Klaus Jehle, dem man anmerkte, wie stolz und glücklich er über die moderne Einrichtung für die Kleinsten seiner Gemeinde war, die er bei diesem Anlass übergeben durfte. Dies kam auch wiederholt in seiner Ansprache zum Ausdruck.
»Man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen«, begann er seine Rede. Für das Dorf standen nach seinen Worten der Gemeinderat, der Träger, die katholische Kirchengemeinde, das Team der Kita, die Eltern der betroffenen Kinder und viele ehrenamtliche Helfer sowie die am Bau beteiligten Handwerker und der Bauhof der Gemeinde. 
Alle hätten dazu beigetragen, dass man jetzt nach nur neunmonatiger Bauzeit ein schönes Fest feiern könne. Das war es ohne Zweifel, denn die Organisatoren hatten sich etwas einfallen lassen, um der Einweihungsfeier im Hof hinter dem Gebäude einen würdigen Rahmen zu geben. Dazu gehörten kurze Ansprachen der am Bau Beteiligten bis hin zu den Segensworten und der Segnung des Hauses durch Diakon Martin Jablonsky. Für das Begleitprogramm sorgten zwei Musikensembles, die sich überwiegend aus Eltern der Kita-Kinder zusammensetzten. 
Mit den Ansprachen hatte standesgemäß Bürgermeister Jehle begonnen. »Mit diesem Kindergarten spielen wir jetzt in der ersten Liga«, sagte er unter anderem. Man habe mit knapp 2,2 Millionen Euro seitens der Gemeinde zwar viel Geld in die Hand nehmen müssen, aber diese Investition trage reiche Früchte, denn jetzt könne man nicht nur den Kindern ideale Voraussetzungen bieten, sondern auch ihren Eltern zur Seite stehen, die somit ihren Berufen beruhigt nachgehen können, »weil wir ihren Kindern so viel Betreuung bieten, wie sie brauchen«.
Mit seinen Worten bestätigte Daniel Knäble, Kindergartengeschäftsführer der katholischen Kirchengemeinde, das bisher Gesagte. »Wir haben gemeinsam ein sehr gutes Ergebnis erzielt, über das wir uns heute alle sehr freuen können«, sagte er unter anderem dazu.
Bevor der Planer, Architekt Jürgen Caruso, die gesamten Bau- und Sanierungsmaßnahmen (wir haben darüber berichtet) noch einmal nachvollzog und einen symbolischen, aus Ku­chenteig hergestellten Schlüssel übergab, überreichte der Hobbykünstler Alexander Ehrhardt ein Bild, das er zur Einweihung für die Kita geschaffen hatte. Es zeigt biblische Motive und fand allgemein Gefallen. 
Für die Eltern der Kinder sprachen Stefanie Bilek und Anna Salnikov. Dankbarkeit und Freude waren aus ihren Worten zu entnehmen. 
»Vorfreude, Zusammenarbeit, Ausdauer und Flexibilität«, damit fassten Inge von Haas und Giana Frenk die neunmonatige Bauzeit aus ihrer Sicht zusammen. Dass sie diese aufregende Zeit im Hinblick auf das schöne Ende trotz allem in guter Erinnerung haben, führten sie auf die vielseitige Unterstützung durch den Bauherrn, die Kirchengemeinde, die Eltern und nicht zuletzt auf ihr Kindergarteam zurück.
Im Schein der untergehenden Sonne feierten anschließend alle Beteiligten an Bistrotischen im Hof der Kita.

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