Offenburg

Eine kunstvolle Bescherung

Autor: 
Regina Heilig
Lesezeit 3 Minuten
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08. Dezember 2006
Die Vernissage der Weihnachtsausstellung »Wunschzettel« in der Alten Burda-Druckerei überraschte am Donnerstagabend durch die Fülle der Exponate und die große Anzahl der Besucher.
Offenburg. »Einen Applaus für Offenburg!« forderte Kari Albermann vom Sponsor Hubert Burda Media in seiner Begrüßung, und spontan und reichlich bekam er denselben, als er den Organisatoren und Helfern, allen voran natürlich Jutta Spinner und Rainer Braxmaier, dankte. Albermann begeisterte »die Vielfalt, die hier gehängt und gestellt ist«, Beweis für »die kreative Kraft in der Region«. Auch Mon Müllerschön, die die Sammlung Hubert Burda fachlich betreut und die Gäste im Namen von Hubert Burda begrüßte, zeigte sich »beeindruckt, was hier in Offenburg auf die Beine gestellt wird«. Das Konzept der Ausstellung ist zweigeteilt – in das »Wunschkabinett«, das mit kleineren und für jedermann erschwinglichen Werken dafür sorgt, dass gegebenenfalls dem Wunsch auch die Erfüllung folgen kann. Und die »Plattform« für die ausstellenden Künstler, auf der diese ihre größeren Werke präsentieren können. Und wo hie und da das kleine Schildchen »unverkäuflich« klar macht, dass es leider beim Wünschen bleiben muss! Wollte man die Ausstellung in einem Satz beschreiben, so blieben nur die Attribute »vielfältig« und »breit gefächert« – eindeutig die am häufigsten gehörten Kommentare an diesem Abend. Präferenz für Plastiken Und so kann die Empfehlung auch ganz weit gefasst werden: Schauen Sie sich’s an, hier findet jeder Kunstfreund seinen Geschmack vertreten. Und warten Sie nicht zu lange, denn schon bei der Vernissage haben sich die roten Punkte (für »verkauft«) schnell »vermehrt«. Dabei war eine Präferenz für Plastiken unverkennbar: Ob es sich um die Keramikarbeiten von Regine Kitscher-Brandt handelte oder um die knallbunten Strumbel-Hirschköpfe im Miniformat. Wie kleine Blitzlichter im Stadtalltag die »Dias« von Martin Sander, daneben Stillleben, Landschaften, Portraits und Abstraktes wie die ganz auf Farbwirkung setzenden Arbeiten von Rainer Nepita oder die zum genauen Schauen einladenden Verfremdungen bekannter Gemäde von Raymond Waydelich. Es fiel auf, dass die meisten Gäste sich mehrere Durchläufe gönnten. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage vom Orso-Chor, »fast« a capella unter der Leitung von Wolfgang Roese (auch Klavier). An der Ausstellung nehmen teil: Axel Bleyer, Michael Blum, Rainer Braxmaier, Geza Csizmazia, Sylvia Ehrlinger, Manfred Emmenegger-Kanzler, Armin Göhringer, Peter Hauck, Petra Jeschke, Regina Kintscher-Brandt, Paul Kröning, Werner Kunkel, Annemarie Kunkel-Schilbach, Rainer Nepita, Zoltan Öztat, Rudi Rothenberger, Martin Sander, Dieter Schäfer, Ernst Schneider, Heinz Schulz-Koernig, Jutta Spinner, Irmel Stier, Gabi Streile, Stefan Strumbel, Rudolf Unterschütz, Raymond Waydelich und Christa Wirth.

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