Spende von Wilfried Klein und Alfons Quarti an das Haus St. Jakobus

Eine neue Krippe für das neue Pflegeheim

Autor: 
Klaus Krüger
Lesezeit 2 Minuten
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03. Januar 2018

Wilfried Klein (links) und Alfons Quarti vor ihrer imposanten Krippe. ©Klaus Krüger

Die Kapelle im neuen Haus St. Jakobus erstrahlt in diesen Tagen gleich doppelt schön. Neben dem Weihnachtsbaum steht eine Krippe von ansprechender Größe. Sie ist eine Spende.

Alfons Quarti und Wilfried Klein sind mit ihrem Werk zufrieden. Die neue Krippe, an der sie rund zwei Monate lang bastelten, passt perfekt in die Ecke des Versammlungsraums vor der Kapelle im neuen Haus Jakobus, dem Schutterwälder Pflegeheim. Zwischen Kapelle und Versammlungsraum gibt es eine auszieh- und verschließbare Wand, mit der die Kapelle zum Kirchenraum wird – wie beim Weihnachtsgottesdienst. Gottesdienst gibt es übrigens jeden Dienstag in der Kapelle. Die Krippe steht immer, gut sichtbar, an der rechten Wand.

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Ganz neu

Das neuste Werk der beiden Mitglieder der Offenburger Krippenfreunde, Alfons Quarti (Zimmerarbeiten) und Wilfried Klein (Grafik und Farbe), ist von beeindruckenden Dimensionen – seine Höhe und Breite erklärt sich leicht. Zunächst einmal sieht es einfach gut aus, als Scheunenkrippe mit Fachwerk und dieser großzügigen Abmessung. So etwas baut ein Krippenfreund gerne. Zum anderen braucht es diese Dimensionen – denn in der neuen Krippe sind die alten Figuren aus dem Alten Jakob. Sie hatten der Schwester des ehemaligen Schutterwälder Pfarrers Martin Karowski gehört und haben jetzt, im neuen Haus Jakobus, wieder eine Heimat gefunden. Sie sind imposant, weil handgeschnitzt. Und wahrscheinlich ziemlich wertvoll, vermuten Alfons Quarti und Wilfried Klein. Die Krippe haben Alfons Quarti und Wilfried Klein also auf die Figuren hin gebaut; was im Ergebnis einen wundervollen Gleichklang ergibt. Alfons Quarti hatte vor zwölf Jahren schon einmal eine Krippe für den Alten Jakob gemacht; in ihr standen die Holzfiguren schon. Mit seiner Idee, für das neue Haus eine ganz neue Krippe zu machen, rannte er bei Heimleiterin Miriam Eckstein offene Türen ein; vor allem, weil das Schmuckstück eine Spende war.
Trotz ihrer Größe ist die Krippe leicht zu verstauen – der Stall besteht aus drei Teilen, die Platte aus zweien. Miriam Eckstein versicherte Alfons Quarti, dass im neuen Jakob genug Platz sei, um sie wegzupacken. Aber noch steht sie – und das soll sie bis Mariä Lichtmess (2. Februar) auch tun. Damit erledigt sich eine Sorge, die Krippenbauer gerne heimsucht: die Frage, wohin die Krippe im Februar verschwinden soll. Denn die meisten sind leidenschaftliche Bastler, die Lagerkapazitäten ihrer Häuser sind dann schnell erschöpft.

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