Gedenktafeln in Gengenbach

Epitaphen-Beschreibungen jetzt dreisprachig

Autor: 
Thomas Reizel
Lesezeit 2 Minuten
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17. April 2018

Das Epitaph für Schultheiß Franz Karl Rienecker und dessen Ehefrau ist eines, das im Foyer des Gemeindehauses St. Marien und an der Stadtmauer zu sehen sind. ©Historischer Verein Gengenbach

Bei einem Besuch der ehemaligen Benediktinerabtei von Gengenbach begegnet man seit dem »Tag des offenen Denkmals« an verschiedenen Stellen Grabdenkmälern mit besonderer historischer Bedeutung. Darauf weist der Historische Verein Gengenbach hin. Es sind dies sogenannte Epitaphe von Äbten, Schultheißen, Feldherren sowie Pfarrern und deren Angehörigen aus dem 15. bis 19. Jahrhundert.

An diesen Denkmälern wurden zwischenzeitlich auf Initiativen von Eduard Hügel und Winfried Lederer vom Historischen Verein Texttafeln in deutscher, französischer und englischer Sprache angebracht. Seither können sich einheimische und ausländische Besucher bei einem Rundgang durch die Klosteranlage auch über bedeutende Persönlichkeiten aus dem kirchlichen und weltlichen Bereich vergangener Jahrhunderte der ehemaligen Reichsstadt informieren.

Diesen Rundgang beginnt man am besten durch den Seiteneingang der Stadtkirche St. Marien im noch erhaltenen Teil des Kreuzgangs der Abtei, in dem sich mehrere Epitaphe befinden. Dann geht man weiter durch den Innenhof vorbei am Wappen des berühmten Abtes Gisbert Ulrich Agricola über dem Eingang zur Sakristei in den Kräutergarten zu einem Kreuz-Epitaph und zu den Epitaphen an der Stadtmauer neben dem Prälatenturm.

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Zwei vom Baubetriebshof der Stadt neben dem Gemeindehaus St. Marien angebrachte Lesepulte informieren über das Grabmal des letzten Abtes der Gengenbacher Abtei, Bernhard Schwörer, und das an der Nordwand der Stadtkirche angebrachte Epitaph für den 1611 verstorbenen Organisten Otto Möller.

Ein kunstvoll gestaltetes Epitaph für das Ehepaar Rienecker aus dem 18. Jahrhundert wurde an der Stadtmauer im Foyer des Gemeindehauses St. Marien angebracht. Zwei weitere Epitaphe ehemaliger Äbte befinden sich im Innenraum der Stadtkirche, die bei dessen um 1900 erfolgten Reromanisierung in die linke Wand eingelassen wurden.

Über diese Gengenbacher Epitaphe erschien beim Druckservice Dold in der Bahnhofstraße eine bebilderte Broschüre, die dort für zehn Euro erworben werden kann. Darin wird auch über die Epitaphe in der Kirche St. Martin und auf dem Gengenbacher Friedhof berichtet.

  • Spendenkonto: Zur Tilgung der mit der Aufstellung der Epitaphe und den Texttafeln verbundenen Kosten bittet der Historische Verein um Spenden mit dem Vermerk »Epitaphe« auf das Konto IBAN DE 66 6645 1346 0000 0561 36 bei der Sparkasse Gengenbach.

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