Der zweite schwere Unfall

Erneut Verkehrsunfall auf der L99 mit drei Schwerverletzten

Autor: 
red/sab
Lesezeit 2 Minuten
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12. August 2018
Ein Peugeot und ein Renault sind frontal zusammengestoßen.

Ein Peugeot und ein Renault sind frontal zusammengestoßen. ©Redaktion

Nachdem es vor wenigen Wochen am Stadteingang von Offenburg einen Zusammenstoß zweier Autos mit drei Verletzten gegeben hatte, hat sich am Samstagnachmittag ein weiterer schwerer Unfall auf der L99 ereignet. Wie die Feuerwehr Offenburg in einer Pressmitteilung schreibt, verletzten sich bei einer Kollision zweier Autos am Samstag auf der Umgehungsstraße drei Menschen schwer.

Die beiden Feuerwehren Offenburg und Ortenberg haben am Samstag nach einem Zusammenstoß zweier Autos gegen 14.40 Uhr auf der L99 drei schwerverletzte Menschen geborgen. Das schreiben die Feuerwehr und die Polizei Offenburg in ihren Pressemitteilungen.

Wie die Polizei berichtet, war der 20-jährige Fahrer eines Renault Twingo vom Kreisverkehr Südring in Offenburg Richtung Ortenberg abgefahren und in einer langgezogenen Linkskurve aus bislang unbekannter Ursache nach links in den Gegenverkehr gekommen. Dabei kollidierte er frontal mit dem Peugeot einer 57-jährigen Frau, der mit dem Heck auf die Leitplanke geschleudert wurde. Der Renault mit zwei weiteren Personen kam laut Polizei nach dem Zusammenstoß an der rechten Leitplanke zum Stehen. Feuerwehrangaben zufolge wurden beide Fahrzeuge durch die Wucht des Aufpralls massiv deformiert.

Unfallopfer eingeklemmt

Alle drei Autoinsassen wurden in den Wracks eingeklemmt und lebensbedrohlich verletzt, heißt es. Die Feuerwehr befreite die Autoinsassen mithilfe eines hydraulischen Rettungswerkzeugs. Dafür teilte der technische Einsatzleiter nach Angaben der Feuerwehr die Fahrzeugmittel auf, sodass die verfügbaren Rettungswerkzeuge von Löschfahrzug und Rüstwagen gleichzeitig an beiden Unfallfahrzeugen eingesetzt werden konnten.

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Die nach Aussage des eingesetzten Notarzt-Teams lebensbedrohlich verletzten Unfallopfer wurden nach etwa 30 Minuten befreit und in das überregionale Trauma-Zentrum im Ortenau-Klinikum und die Universitätsklinik Freiburg gebracht, teilt die Feuerwehr mit. Ein Rettungshubschrauber flog einen der Verletzten direkt nach seiner Befreiung weg, heißt es weiter.

Vollsperrung der Straße

Das zuständige Verkehrskommissariat hat nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen Feuerwehrangaben zufolge die Einsatzstelle übernommen und zur Ermittlung der Unfallursache untersucht. Während des Einsatzes wurde die L99 ab dem Kreisverkehrs am Südring vom Technischen Hilfswerk in beide Richtungen voll gesperrt. Nach ersten Schätzungen der Polizei entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro.

Die Feuerwehren Offenburg und Ortenberg waren eignen Angaben zufolge mit neun Fahrzeugen und knapp 40 Einsatzkräften bis 17 Uhr im Einsatz.

Es war bereits der zweite schwere Unfall, nachdem vor wenigen Wochen einige hundert Meter davor – am Stadteingang von Offenburg – zwei Autos kollidiert waren. Dort waren laut Polizei ebenfalls drei Menschen verletzt worden.

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