Klingendes Geschenk zum Jahrestag

Exodus singt zum 35. Wiegenfest

Autor: 
Manfred Vetter
Lesezeit 3 Minuten
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17. April 2019

Die Singgruppe »Exodus« begeisterte bei ihrem Jubiläumskonzert die Zuhörerinnen und Zuhörer in der Pfarrkirche St. Brigitta. ©Manfred Vetter

Eine volle Pfarrkirche, tolle Chormusik und geistliche Texte zum Nachdenken: Am Sonntag gab es einen musikalischen Leckerbissen beim Jubiläumskonzert der Gruppe »Exodus«.

Als Auftakt zum Jubiläumskonzert kamen die »Exodus-Kinder« in den Altarraum, um zu gratulieren zum 35.. In einem Video erzählten sie, was »Exodus« für sie bedeutet. Dirigent Reinhold Vogt hatte ein attraktives Programm zusammengestellt – für Chor, Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard und Klarinette. 
Im Programm fanden rhythmische und gefühlvolle Lieder Platz. Die Stimmen im Chor waren ausgewogen, der Beat der Instrumentalisten riss die Zuhörer mit. Der Chor hatte seine großen Momente in den leisen Liedern, wenn er zu spärlicher Begleitung mehrstimmig sang. Der Beifall war oft überwältigend.

Der Moderator

Karl-Heinz Schilli führte kompetent durch den Abend. Zur Illustration der Lieder wurden Bilder oder Liedtexte auf die Leinwand projiziert. 
»Lasst uns Schritt für Schritt« war der schwungvolle Auftakt des Konzerts. Die Zuhörer klatschten eifrig mit. Das Auch der Chor habe sich Schritt für Schritt entwickelt, so Schilli.

Es folgten »Wir im Bund mit dir« mit dem Refrain als Kanon. »Shalom alechem« – ein dreistimmiger Chorsatz aus Israel – begann acappella schwoll an und ab; mit Stimmen die sehr gut aufeinander abgestimmt waren. Neu im Repertoire war »Wenn wir Gott von ganzem Herzen«. Nach dem Vorspiel der Instrumentalgruppe wechselten sich die Solisten Isabel Schiebel und Udo Bürkle mit dem Chor ab. In »Du bist gesalbt« übernahm Reinhold Vogt den Sologesang, begleitet von Chor, Keyboard und Gitarre. Detlef Marschner spielte das Klarinettensolo zum Auftakt von »Hevenuh shalom alechem«. Der Chor kam getragen und sehr ausdrucksstark dazu. Auf Hebräisch und Deutsch sang man »Wir wollen Frieden für alle«.

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Marschner spielte seine Klarinette gefühlvoll und ging zu einer typischen Klezmer-Melodie über, in der die Klarinette das Kirchenschiff akustisch füllte – ein Meisterwerk. 

Nach dem Kanon »Du bist heilig« kam mit »Look at the world« ein weiterer klanglicher Höhepunkt – mit Frauen- und Männerstimmen in harmonischer Mehrstimmigkeit. In »Der Tag wird kommen« überzeugte Sopranistin Helga Thomas mit ihrer glockenklaren Stimme, gut begleitet von Elli Brodowski an der Violine. Das Ende sang der Chor acappella mit schönen Bässen der Männer unterlegt. »Und wir können Segen sein« sangen drei Solisten mit dem Chor: Reinhold Vogt, Birgit Franz und Johannes Uhl.

»Das wünsch ich dir« war schnell, die Zuhörer klatschten begeistert mit. Es folgten »Füße hast du und Flügel«, »Vor dir stehen wir«. Mitreißend war auch »Weite Räume meinen Füßen«, auch hier ging man unwillkürlich mit. 

»Gehen wir« stand am Schluss des Konzerts mit einer wunderschönen, getragenen Melodie, dezent vom Keyboard begleitet. Der Chor sang ergreifend. Das Lied schien dem Chor auf den Leib geschrieben, stehender Applaus folgten. 

Das »Irische Segenslied« sowie »Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand« waren die Zugaben.

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