Freude über Mitgliederzuwachs

Fast 100 Mitglieder im „Heimatverein“

Autor: 
Rosa Harmuth
Lesezeit 3 Minuten
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25. November 2021
Der Vorstand (hinten, von links): Albert Eckert (Kassenwart), Beate Kaltenbrunn Verwaltungsrat), Horst Zentner (Vorsitzender), Hans Haffner (Heimatforscher), Karl Heinz Huber, Arnold Männle, Egon Morgenthaler (alle drei Verwaltungsrat). Vorne von links: Simone Brüderle (Layout „Kirschbaumblättle“), Christel Huber (stellvertretende Vorsitzende), Margot Hauth (Heimatforscherin), Werner Zentner (Schriftführer).

Der Vorstand (hinten, von links): Albert Eckert (Kassenwart), Beate Kaltenbrunn Verwaltungsrat), Horst Zentner (Vorsitzender), Hans Haffner (Heimatforscher), Karl Heinz Huber, Arnold Männle, Egon Morgenthaler (alle drei Verwaltungsrat). Vorne von links: Simone Brüderle (Layout „Kirschbaumblättle“), Christel Huber (stellvertretende Vorsitzende), Margot Hauth (Heimatforscherin), Werner Zentner (Schriftführer). ©Gerhard Harmuth

Drei Neuzugänge nach der Feier zu 100 Jahre Elektrizität im Durbacher Ortsteil Ebersweier. Vorsitzender Horst Zentner spricht von einem weiteren Schritt in Richtung Dreistelligkeit.

Bei der Hauptversammlung für die Jahre 2019 und 2020 bestätigte der Verein „Heimat-Geschichte“ Ebersweier seinen Vorstand im Amt. Beate Kaltenbrunn und Norbert Heitz kamen neu hinzu. Gleichzeitig bedauerten die Mitglieder den Abschied von Richard Horn (finanzieller Manager) und Gustav Männle aus dem Vorstand. „Beide haben durch ihr herausragendes Engagement sehr zum Erfolg der 800-Jahrfeier der Gemeinde (2015) beigetragen und damit das positive Bild über die Region hinaus mitgeprägt“, lautete der Tenor.

Trotz erschwerter Bedingungen wegen Corona ist der Verein „finanziell gut über die Runden gekommen“, erklärte Horst Zentner in seiner Begrüßungsrede. Es habe keine vertraglichen Verpflichtungen gegeben.

Feiern und Ausstellungsbesuche seien zwar ausgefallen, dennoch leisteten die Aktiven weiterhin gute Arbeit: Das „Kirschbaumblättle“ stellten sie online zusammen. Das langersehnte Stromfest zur 100-jährigen Geschichte der Elektrifizierung veranstalteten sie unter erheblichem Aufwand beim Stromhäusle im Freien. Im Anschluss daran besiegelten gleich drei Gäste ihren Beitritt zum Verein. Das nannte Horst Zentner einen weiteren „Schritt in Richtung der angepeilten Mitglieds-Marke von 100“. Während die Pandemie viele Vorhaben zerstreute, blieb der Forscherdrang von Margot Hauth und Hans Haffner ungebrochen. Das führte zu erstaunlichen Ergebnissen.

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Margot Hauth schilderte in der Versammlung eindrucksvoll ihre akribische Suche nach einem Bildnis des Ehrenbürgers Pfarrer Ries. Unerwartete Begegnungen, nicht geahnte Zusammenhänge und unerhörte Ausdauer verhalfen schließlich zum Erfolg: Nach jahrelanger erkenntnisloser Suche gelang es ihr, endlich eine Lithografie des großherzoglich geistlichen Rats, erzbischöflichen Dekans und Pfarrers Franz Sales Ries zu präsentieren. Außerdem zeigte sie ein Bildnis im Steindruck von Pfarrer Kaspar Obert, das sie ebenfalls entdeckt hatte. Hans Haffner referierte über den „holprigen Neubeginn des Musikvereins nach dem Krieg“ (1949). Seine Geschichten über Tauschgeschäfte, verstaubte Instrumente mit Grünspan, Choral-Proben in der Brennstube des „Eckert- Wendel“ und Zechschulden eines unzuverlässigen Dirigenten sorgten für Lacher.

Schriftführer Werner Zentner berichtete über historische Dorfführungen, Renovationen (Kirchenfenster und Stromhäusle), Freilegung des alten Steinbruchs (mit Andreas Reinbold) und vieles mehr. Kassenwart Albert Eckert erklärte: „Wir haben viele zuverlässige Werbepartner, die uns durchgängig unterstützen. Das hat uns gut durch die Pandemie geführt.“

Die Ideen gehen dem jungen Verein nicht aus. Zum Ende dieses Jahres erinnern sich die Mitglieder und Interessierte „ans Krutthoblers Hus“mit Hans Gießler. 2022 finden Gemarkungs-Wanderungen statt. Bei weiteren Ortsrundgängen gibt es Neues zu entdecken. Doch auch Traditionen will der Verein beleben: Aufmerksamkeit erfährt 2022 der Pilgerweg nach Sankt Wendel.

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