Patrozinium in Hofweier war vom Wetter verwöhnt

Feier für den heiligen Gallus

Autor: 
Hans Weide
Lesezeit 3 Minuten
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16. Oktober 2018

Der Musikverein Hofweier gab im Freien ein kleines Konzert. ©Hans Weide

Die katholische Kirchengemeinde Hofweier feierte das Fest ihres Schutzheiligen St. Gallus. Das strahlende Herbstwetter machte einen Stehem­pfang im Freien möglich. 

Am Sonntag feierte die katholische Kirchengemeinde Hofweier das Fest ihres Schutzheiligen St. Gallus. Traditionell war dies mit einem gemeinsamen Kirchgang der Vereine verbunden. Diese trafen sich am unteren Brunnen in der Dorfstraße und marschierten dann unter den Klängen des Orchesters zur Kirche. 

Kleines Konzert

An der Strecke erlebten somit auch die Dorfbewohner, die nicht am Gottesdienst und dem anschließenden Stehempfang teilnahmen, ein kleines Konzert zum Sonntagvormittag. Über ihnen das Geläut der Kirchenglocken und von unten die Musik des sich nähernden Orchesters – für diejenigen, die etwas früher eintrafen und vor der Kirche warteten, wurde das bereits schon vor dem Festgottesdienst zu einem erhebenden Erlebnis. 
Den Festgottesdienst zelebrierte Kaplan Georg Henn von der Seelsorgeeinheit Schutterwald-Hofweier-Neuried. Er ging auf die Lebensgeschichte des St. Gallus ein, dessen Namen die Hofweierer Kirche trägt.
In diesem Zusammenhang ließ er die Geschichte des Heiligen Revue passieren, der vor etwa 1400 Jahren als Wandermönch und Missionar hauptsächlich im Raum Bodensee unterwegs war. Henn nannte dazu einige Stationen vom Leben als Eremit bis hin zur Gründung des nach ihm benannten Klosters St. Gallen. Dazu gehörte auch die Legende von Gallus und dem Bären, die in einem Standbild in einer Nische an der Westseite der Hofweierer Kirche – St. Gallus mit einem Bären zu Füßen – zu sehen ist.

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Musikalischer Rahmen

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Chorgemeinschaft Hohberg unter der Leitung von Agnes Banrevy. Sie dirigierte nicht nur den Chor vom Dirigentenpult, sondern auch die Gottesdienstbesucher inmitten der  Kirche bei den gemeinsam gesungenen Liedern. Damit dürfte sie viele Besucher zusätzlich animiert haben, es dem Chor gleich zutun. Außerdem ließen die von ihr und der Gemeinde ausgewählten modernen und bekannten Lieder den Festgottesdienst zu einem besonders feierlichen, aber auch fröhlichen Ereignis werden. Hinzu kam die Begleitung von Ljiljana Borota am E-Piano und Winfried Oelbe an der Orgel. 
Herrlich anzuhören im hohen Kirchenraum war die schöne Stimme von Sopranistin Tanja Kühne aus Niederschopfheim bei ihren zwei Liedvorträgen. Wie üblich schloss sich nach dem Festakt ein Stehempfang vor der Kirche an, bei dem alle Beteiligten nicht nur den wunderschönen Herbstmorgen, sondern auch die Klänge des Orchesters des Musikvereins Hofweier unter ihrem Dirigenten, Stefan Polap, genießen konnten.

Hintergrund

Die Lieder beim Gallusfest

Schon beim Einzug der Ministranten und des Zelebranten ins Gotteshaus erklang das »Jubilate« von Matthias Michel von der Chorgemeinschaft Hohberg. Weitere Lieder: »Aus den Dörfern und aus Städten«, »Ehre sei Gott in der Höhe« von Carsten Klomp, »Gallus-Lied (alle zusammen mit der Orgel), »Halleluja-Kanon«, »Credo«, »The Lord« (Tanja Kühne). Wer bei der Chorgemeinschaft mitmachen möchte, benötigt keine Notenkenntnis.
Es wird am Dienstagabend um 20 Uhr im Pfarrsaal in den beiden Gemeinden Hofweier (gerade Monate) und Niederschopfheim (ungerade Monate) im Wechsel geprobt.

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