In der Gemeinde viel bewirkt

Fessenbacher Heimatverein feiert 25. Geburtstag

Autor: 
Ursula Haß
Lesezeit 3 Minuten
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12. Oktober 2018

©Ursula Haß

Er hat die Restaurierung unzähliger Wegkreuze, Brunnen und Kleindenkmale gefördert: Am Samstag, 20. Oktober, um 20 Uhr feiert der Heimatverein Fessenbach in der Reblandhalle sein 25-jähriges Bestehen. Mit von der Partie ist bei der Festivität unter anderem die alemannische Mundart-Band »Rhinwaldsounds«.
 

 Es war im Jahr 1993, als der Heimatverein Fessenbach vom ehemaligen Ortsvorsteher Josef Köster aus der Taufe gehoben wurde. Ausschlaggebend für die Gründung des Heimatvereins waren die vorbildlich und erfolgreich verlaufenen Aktivitäten anlässlich der 750-Jahr-Feier von Fessenbach im September 1992. 

Und so wurde seinerzeit beschlossen, der gesamte Gewinn des Festes dem Heimatverein zu seiner Gründung am 2. Oktober 1993 zu überlassen. Somit wurde ein sehr guter Grundstock für Brauchtum und Heimatpflege in Fessenbach gelegt. Aus diesem Grund sind nun auch alle Fessenbacher Vereine »Väter« des Heimatvereins, denn ihr Anteil war nicht unwesentlich bei der Gründung des Vereins. 

Hütte am Hohen Horn erneuert

Und dieser Zögling hat sich im Rückblick sehr positiv entwickelt, wie schon Dieter Seitz als Sprecher der Vereine anlässlich der 20-Jahr-Feier 2013 feststellte. Der Verein hat sich insbesondere der Pflege der Heimatkunde, des Brauchtums und der Kultur verschrieben. So erfolgten die Errichtung und Sanierung von Brunnenanlagen, der Wiederaufbau der Schutzhütte am Hohen Horn oder auch die neuen Panorama-Wegweiser am Hausberg der Offenburger. Aber auch die Restaurierung von Wegkreuzen und viele weitere Ortsverschönerungen wurden in den zurückliegenden Jahren vorgenommen. Die größte Herausforderung stand mit dem Bau des »Köster Hiesle« an, das auch als Domizil des Heimatvereins für Versammlungen und Veranstaltungen dient. 

Von einem lebendigen Vereinsleben zeugen auch viele literarische oder kulturelle Veranstaltungen, so wird auch die Mundart hochgehalten. Aus diesem Grund gibt es  zum 25-jährigen Bestehen am Samstag, 20. Oktober, 20 Uhr, in der Reblandhalle handgemachte Musik mit alemannischem Dialekt. Auftreten wird eine junge Band, die »Rhinwaldsounds«, aus  Kappel-Grafenhausen. 

Bauernmarkt initiiert

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Seit 1992 gibt es auch den jährlich stattfindenden Bauernmarkt, der seinerzeit von Regina Leitermann initiiert wurde, und immer noch steht sie nicht nur als Vorsitzende dem Heimatverein vor, sondern organisiert zusammen mit dem Vorstand den Bauernmarkt. 

Brotbackaktionen

Die im Jahr 2012 erstmals durchgeführte Brotbackaktion am Backhiesle wird ebenso immer noch bei den monatlichen Veranstaltungen auf gesellige Art gepflegt und nebenbei auch herrlich duftendes Bauernbrot gebacken. Ausflüge zu historischen Stätten, Theaterbesuche und Ausstellungen, wie die 2015 durchgeführte Pater-Dahm-Ausstellung im Klösterle, dem ehemaligen Liebfrauenhof, 1840 von Viktoria von Wellenburg erbaut, sind da ebenso zu nennen wie auch die 2017 erstmals in Fessenbach durchgeführte Ausstellung des oberrheinischen Malers und Impressionisten Lothar von Seebach, der in diesem Liebfrauenhof am 26. März 1853 geboren wurde. 

Erinnert werden soll auch an die von dem stellvertretenden Vorsitzenden Bernd Müller organisierten Hobbykünstlerausstellungen mit Keramikern aus Fessenbach sowie mit Exponaten aus Holz und Schmiedekunst, wie auch an die Hobbymalerausstellungen im Foyer der Reblandhalle. Auch eine Fotoausstellung mit Motiven aus Indien von Emil Litterst fand statt, ebenso auch zwei sehr schöne Ausstellungen mit Gemälden des Fessenbacher Malers August Litterst. 

INFO I: Der Heimatverein  ist auch Stiftergründer der Bürgerstiftung St. Andreas, Mitglied im Verein der Freunde von Lothar von Seebach e.V. sowie der Muettersproch-Gsellschaft Offenburg. 

INFO II: Dem Vorstand des Heimatvereins gehören an: Regina Leitermann (Vorsitzende), Bernd Müller (stellvertretender Vorsitzender), Angelika Albers (Schriftführerin und Kassiererin), Beiräte sind Tobias Jogerst, Rolf Schmidle, Paul Litterst, Anne Seitz und Heinz Herp.

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