Rück- und Ausblick

Fessenbacher Neujahrsempfang für alle Bürger

02. Januar 2018
&copy Ursula Hass

Zum Neujahrsempfang in Fessenbach kamen zahlreiche Gäste aus dem öffentlichen Leben der Ortschaft. Ortsvorsteher Paul Litterst ließ das alte Jahr Revue passieren und lieferte einen Ausblick auf das kommende Jahr. 

Traditionell findet der Neujahrsempfang der Ortsverwaltung Fessenbach am 1. Januar statt. Diesmal konnte Ortsvorsteher Paul Litterst mit einer Neuerung aufwarten, denn erstmals kam nicht nur ein geladener Kreis zusammen, sondern alle Fessenbacher Bürgerinnen und Bürger waren willkommen. Neben zahlreichen Vetretern der örtllichen Vereine, des Pfarrgemeinderats, dem Leiter der Grundschule, Patrik Scharte und Vertertern der Kita, begrüßte Ortsvorsteher Paul Litterst auch Ehrengäste wie Dekan Matthias Bürkle oder seinen Ortsvorsteher-Kollegen Trudpert Hurst aus Rammersweier. Zu Gast waren auch die Freunde aus der französischen Partnergemeinde Zellwiller mit ihrem »Maire« Dennis Heitz und seiner Gattin Simone. 

Traditionell blickte Paul Litterst zunächst auf das politische Weltgeschehen zurück und spannte den Bogen nach Fessenbach. Er erwähnte die Nachtfröste im April, die große Schäden im Weinbau und in den Obstplantagen angerichtet hatten, sowie die neuen Personalien in der Ortsverwaltung (siehe Bericht links).Aber auch die 775-Jahrfeier im Oktober, der Willkommensflyer und die Gedenktafel inklusive der Ausstellung für den oberrheinischen Maler Lothar von Seebach, standen im Fokus. 
Paul Litterst dankte den Bürgerinnen und Bürgern für ihr ehrenamtliches Engagement und vor allem den Vorständen und Mitgliedern der Vereine, die das Leben in Fessenbach auf kultureller oder sportlicher Ebene prägen. 

Außerdem unternehm der Ortsvorsteher einen Ausblick auf die Maßnahmen, die im nächsten Jahr im Ort angepackt werden. Im Frühjahr wird mit dem Ausbau der Senator-Burda-Straße begonnen, wobei 345 000 Euro bereits in 2017 zur Verfügung standen und Restmittel von 260 000 Euro im Haushalt 2018/2019 bereitstünden. Auch für den Ausbau des Dorfbachs hätten Mittel bereitgestanden. Das Projekt liegt aber nach Angaben von Litterst wegen Einsprüchen der Anwohner auf Eis. Im Bereich des Hochbaus seien kleinere Maßnahmen durchgeführt worden, wie die Renovierung der Toilettenanlage beim Narrenkeller, der Umbau des Stuhllagers oder ein neuer Stromanschluss beim alten Rathaus. Für den Umbau innerhalb der Schule seien für 2018 im Haushalt 162 000 Euro bereitgestellt worden, so Litterst. 

Dorfladen erwünscht

Für die Nahversorgung in den Ortsteilen wurden für den Doppelhaushalt 630 000 Euro für einen Dorfladen beantragt. Außerdem informierte Litterst über die Programme, die derzeit bei der Stadt und den Ortsteilen laufen wie »Perspektiven der Ortsteile«, »Älterwerden in Offenburg«, Nachbarschaftshilfe »Von Haus zu Haus« oder das Ortsentwicklungskonzept für die Rebland-Ortsteile. Das letzte Projekt läuft bereits seit 2006 und hat die bauliche Weiterentwicklung der Rebland-Dörfer im Fokus. Denn die Orte sollten keinesfalls »verstädtert« werden, sagte Litterst. Und bei der Erstellung von Bebauungsplänen wollten die Ortschaftsräte auch mitentscheiden. Auch die umstritttene Baumschutzverordnung wurde thematisiert. 

Ortsvorsteher Litterst ehrte die Jungmusiker Tabea Hafke, Lara Uhlmann, Carla Lötzbeyer, Luca Klumpp, Philipp Herp und Maxim-Alexander Thoma, die auch schon im Rahmen des »FeZ«-Jahreskonzerts geehrt wurden. Auch die Dirigentin des Gesangvereins, Nelli Weinberger wurde für ihren zehnjährigen Einsatz geehrt und den Mitarbeitern der Ortsverwaltung Petra Litterst, Michaela Müller, Michael Großholz, Heinz Herp und Adalbert Schwär wurde gedankt. 

Dann gab es einen Jahresrückblick in Bildern, wobei vor allem die 775-Jahrfeier sowie die Enthüllung der Gedenktafel von Lothar von Seebach, aber auch viele Feste und Ausflüge, besonders hervorgehoben wurden. Im Rahmen des geselligen Beisammenseins kam auch der Film zur 775-Jahrfeier von Steffen Fleig nochmals zur Geltung. 

Autor:
Ursula Hass

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