Die Zukunft von Kindern verbessern

»Fest der Hoffnung« mit Musik zugunsten krebskranker Kinder

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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21. November 2018

»Ein Fest der Hoffnung« war der Titel der Benefizveranstaltung am Wochenende in Zell mit vielen musikalischen Gesangseinlagen zugunsten krebskranker Kinder. ©Thorsten Mühl

Die von Melanie Sälinger initiierte Benefiz-Veranstaltung »Ein Fest der Hoffnung« zugunsten krebskranker Kinder hätte am Wochenende ein deutlich besseres Echo verdient gehabt. Die Besucher, die kamen, erlebten unter anderem musikalische Beiträge.

In Zusammenarbeit mit Jo Schraeder, einem der Gesichter der »Tour de Hoffnung«, und maßgeblich unterstützt von den Sängerkameradinnen und -kameraden des Gesangvereins »Sängerbund«, hatte Melanie Sälinger während der vergangenen Wochen das »Fest der Hoffnung« auf die Beine gestellt. Besah man sich die Resonanz, die die im großen WG-Saal stattfindende Veranstaltung am Wochenende erhielt, wurde dieses Engagement durchaus gewürdigt. Allerdings von insgesamt deutlich weniger Besuchern als erhofft, wobei gerade der Samstagabend kaum Anklang fand. 

Am Engagement der Initiatorin und ihrer Unterstützer war das nicht festzumachen, denn Sälinger war während beider Tage überaus präsent, im Bemühen, dass alle Abläufe stimmig waren. Neben dem einen oder anderen Anbieter wurde unter anderem eine große Tombola geboten, in deren Rahmen jedes gekaufte Los einen garantierten Gewinn bedeutete. »Die Tombola läuft einigermaßen gut«, stellte Sälinger im Laufe des Sonntagnachmittags fest. Sie verhehlte allerdings nicht, dass sie sich, gerade angesichts des guten Zwecks, von der gesamten Veranstaltung insgesamt mehr erhofft hatte.

Viel geboten

Denn auch abseits der Kauf­angebote wurde den Besuchern noch einiges geboten, beispielsweise mehrere musikalische Auftritte. Bereits am Samstagabend hatte der Männerchor mit eher klassisch orientierter Chorliteratur die Besucher gut unterhalten. Am Sonntagnachmittag bildete der gemischte Rebland-Chor den Auftakt. 

Vorsitzender Thomas Vogt nahm in seiner kurzen Begrüßung Bezug auf den vormittäglichen Gottesdienst anlässlich des Volkstrauertags. »Unsere Veranstaltung trägt vor allem die Hoffnung in sich. Die Hoffnung, Kindern helfen zu können, denen es nicht gut geht. Was gewesen ist, können wir nicht mehr ändern. Arbeiten wir aber darauf hin, die Zukunft von Kindern besser zu gestalten«, lautete Vogts Appell, den er in diesem Rahmen platzierte.

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Chorleiter Frank Döhring versah die einzelnen Stücke mit kurzen einführenden Worten. Unter anderem gab das Ensemble Nenas »Wunder geschehen« und Leonard Cohens weltbekanntes »Hallelujah« und das deutsch-russische »Tebe poem« (»O Herr, gib’ Frieden«) zum Besten. Gerade das letztere Stück mit seinen deutschen und russischen Text-Bestandteilen drückt eine große Sehnsucht aus. 

Döhring zeigte auf, dass alle Völker unter den Schrecken der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu leiden hatten. »Heute sind auch viele jüngere Menschen hier, die zum guten Glück nie die Schrecken eines Krieges erleben mussten«, betonte Döhring. Die Botschaft der Verantwortlichen vermittelte, es obliege jedem Einzelnen, auch in seinem kleinsten Verantwortungsbereich Frieden und Menschlichkeit zu halten. 

Dem Rebland-Chor schlossen sich im weiteren Verlauf des Nachmittags eine Abordnung des Mandolinen-Vereins Zell-Weierbach sowie der Kinderchor des Gesangvereins, die »Ragazzinis«, an.

Jeder Beitrag zählt

Auch wenn die Veranstaltung mehr Besucher verdient gehabt hätte, wurde an Jo Schraeders Worte vom zurückliegenden Pressegespräch erinnert. Jeder einzelne Euro, jeder kleine wie große Beitrag, der der Kinderkrebshilfe Freiburg zugute komme, bewirke Gutes. In diesem Sinne war auch das »Fest der Hoffnung« angesichts seines Erlöses und der Leistung der Verantwortlichen als Erfolg zu sehen.

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