Festbankett und Umzug

Feuerwehr Bermersbach feierte ihr 125-Jähriges

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21. Juli 2019

(Bild 1/7) 1897 war für die Feuerwehr Bermersbach diese 16 Meter lange Leiter ein Fortschritt. ©Thomas Reizel

Mit einem Festbankett am Samstagabend und einem historischen Umzug mit zahlreichen Kameraden aus der Umgebung am Sonntag feierte die Feuerwehr Bermersbach 125-jähriges Bestehen. Am Montagabend  ist Handwerkervesper mit Blasmusik.
 

Rote und weiße Blumen, gepflanzt in alte Helme und Feuerlöscher, verliehen dem Festzelt in Strohbach nahe des Räuber-Hotzenplotz-Pfades ein besonderes Flair. Jürgen Dold, Kommandant der Gengenbacher Feuerwehrabteilung Bermersbach, ließ in einem Rückblick 125 Jahre Feuerwehrgeschichte Revue passieren.

Gegründet von ein paar wackeren Männern aus der Talschaft Fußbach im Jahr 1894, um das Pflegeheim schon damals zu schützen, entwickelte sich die Wehr zu einer schlagkräftigen Einheit, die mit dem Mittleren Löschfahrzeug (1000 Liter Wasser, Atemschutzgeräte in den Rückenlehnen der Sitze) auf dem neuesten Stand ist.

Entsprechend groß war die Gratulantenschar aus Gengenbach, Reichenbach, Schwai-bach, Berghaupten, Ohlsbach, Biberach, Oberharmersbach und Schuttertal. Besonders freute sich Dold über eine Abordnung der seit 1981 befreundeten Wehr aus Hamm, Löschzug Berge (Westfalen).

Gengenbachs Bürgermeister Thorsten Erny überreichte einen Umschlag zur Stärkung der Kameradschaft und lobte die Feuerwehr Bermersbach sowie alle anderen auch: »Es zeugt von großem Verantwortungsgefühl, wenn die Feuerwehrmänner in ihrer Freizeit losspurten und auch Menschen zu retten oder sogar Opfer zu bergen.«

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Bermersbachs Ortsvorsteher Manfred Armbruster, erst seit acht Tagen im Amt, freute sich, schon bei so einem Jubiläum sprechen zu dürfen«, sagte er und überreichte eine Spende im Namen der Vereinsgemeinschaft sowie des alten und neuen Ortschaftsrats. Armbruster rief in Erinnerung dass Dienst in der Feuerwehr Dienst am Nächsten ist.

Hochkarätige Ehrungen

Diesen Ball nahm Bernhard Frei, Kommandant der Gengenbacher Gesamtwehr und Kreisbrandmeister, auf. »Ich möchte deshalb nicht der Feuerwehr gratulieren, sondern den Bürgerinnen und Bürgern, dass sie so eine Feuerwehr haben«, sagte er unter Applaus. In seinem Beisein ehrte Kommandant Jürgen Dold besonders verdiente Kameraden. Horst Finkenzeller, von 1985 bis 1995 Kommandant, ist seit 40 Jahren im Dienst. »Als ich zur Feuerwehr wollte, habe ich bei ihm angefragt«, sagte Dold.

Auf gar 50 Jahre bringt es Günther Schrempp. Er trat 1968 ein, hat alle Leistungsabzeichen und ist seit 2010 Obmann der Alterskameraden. »2020 sind Wahlen. Ich trete wieder an, ich hoffe Du auch«, zollte ihm Dold Respekt. Um den baten Dold und Frei mehrfach das Publikum, denn im Festzelt wurde es während des zweieinhalbstündigen Festakts immer lauter.

Zwischen den Reden sorgten der Renchener Rock’n’Roll-Club »Heiße Sohle« und ein Saxophon-Trio der Musikschule Zeno Peters für Unterhaltung. Gegen 21.30 Uhr hieß es dann Bühne frei zum Tanz mit »Sammy & Susanne«. Am Sonntag gab es einen großen Umzug, heute, Montag gibt es ab 17 Uhr Vesper. Zahlreiche Bilder sind unter www.bo.de in der Bildergalerie zu finden, Code 3D846.

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