Offenburg

Firma Kratzer spendet 10.000 Euro an den Kinderschutzbund

07. Dezember 2017
&copy Ulrich Marx

Die Firma Kratzer hat 10.000 Euro an den Kinderschutzbund gespendet. Wie jedes Jahr verzichtet das Offenburger Familienunternehmen auf Weihnachtsgeschenke – und unterstützt stattdessen ein soziales Projekt.

Bei Kratzer freue man sich, einen kleinen Beitrag zur wichtigen Arbeit des Kinderschutzbundes zu leisten, denn der Kinderschutzbund in der Ortenau habe ein ereignisreiches Jahr hinter sich, teilt die Firma angesichts des Spendenbetrags in Höhe von 10 000 Euro doch etwas bescheiden mit. In mehreren Bereichen hätten beim Kinderschutzbund neue Mitarbeiterinnen die Aufgaben übernommen. So werde der begleitete Umgang, ein zentrales Tätigkeitsfeld, seit dem Sommer von der Sozialpädagogin Juliane Feldbausch durchgeführt. Hier werde in enger Kooperation mit dem Jugendamt Kindern der Umgang mit dem zweiten Elternteil ermöglicht, wenn dies sonst in höchst streitigen Beziehungen nicht möglich wäre.

Schutz vor Mobbing

Schon seit Mai habe die Sozialpädagogin Dana Flößer den Bereich »Gewaltprävention« übernommen, heißt es weiter. Sie vermittle Kindern im Vorschulalter und in der Grundschule, wie man Konflikte friedlich löst, aber auch, wie man sich selbst vor Gewalt oder Mobbing schützen kann. Sie gehe dazu in die Einrichtungen und arbeite intensiv mit den Kindern, aber auch mit den Erzieherinnen und den Lehrkräften. Auch Elternabende gehörten dazu. 

Das erfolgreiche Projekt der Familienpaten mit derzeit 25 aktiven Paten werde weiterhin von Natalie Hillebrand betreut. Unterstützung bei der umfangreichen Organisations- und Beratungstätigkeit erhalte sie von der Sozialarbeiterin Kornelia Breithaupt, einem früheren Vorstandsmitglied. Hier stünden geschulte und sehr engagierte Menschen ehrenamtlich Familien zur Seite, die ihren Alltag allein nicht recht zu bewältigen wüssten.

Benachteiligten helfen

Mit großer Freude konnte der Vorstand bei der Spendenübergabe über die Arbeit von Marion Mechler berichten, die seit einem Jahr bei »Kukki« (Kunst und Kreativität im Kinderschutzbund) mit benachteiligten Kindern male, drucke und bastle, wobei wunderschöne Dinge entstünden, auf die die Kinder sehr stolz seien. 

Auch die zwei Babysitterkurse pro Jahr und das Familiencafé »Alle Leut« in der Stegermatt sowie die allgemeine Beratungstätigkeit und auch diverse Aktivitäten in der angeschlossenen Ortsgruppe Oberkirch seien weitere Bestandteile der Arbeit des Kinderschutzbundes in der Ortenau. 

Für alle diese Projekte benötige der Verein Spenden. Die öffentlichen Zuschussmittel für einige der Aktivitäten reichten bei Weitem nicht für deren Durchführung. Deshalb seien so großzügige Spenden wie von der Firma Kratzer so wichtig und machten die Arbeit des Vereins erst möglich, betonte der Kinderschutzbund und bedankte sich dafür im Namen der Kinder herzlich. 

Autor:
Redaktion

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