19 000 Euro für Kinder in Kenia

Förderverein Afridunga dankt den Kaufmännischen Schulen

Autor: 
red/flo
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25. Januar 2020
Beim Weihnachtsbasar am 30. November 2019 wurde für das Hilfsprojekt in Kenia gesammelt.

Beim Weihnachtsbasar am 30. November 2019 wurde für das Hilfsprojekt in Kenia gesammelt. ©Archivfoto: Ulrich Marx

Afridunga sagt Danke für die große Unterstützung durch die Kaufmännischen Schulen: 19 000 Euro waren im Rahmen des Weihnachtsbasars 2019 zusammengekommen, die nun dem Förderverein für seine Projekte in Kenia helfen.

Mit ihrem jährlichen Weihnachtsbasar unterstützten  die Kaufmännischen Schulen Offenburg 34 Jahre Schulen der Franziskanerinnen des Mutterhauses Gengenbach in Chile und Peru. Unter dem Motto „Helft uns helfen“ hat sich die Schulgemeinschaft entschieden, den Erlös des Basars 2019 erstmals dem Förderverein Afridunga zur Verfügung zu stellen. Der vor zehn Jahren vor allem von ehemaligen Schülerinnen und Schülern gegründete Verein finanziert ein Waisenhaus  in Kenia, das inzwischen über 300 Kindern eine Perspektive für ihr Leben bietet.

Der Erlös des Basars eröffne Afridunga und dem kenianischen Partnerprojekt und Waisenhaus Sheryl’s Orphans Children Home die Möglichkeit, die anstehenden Herausforderungen für das Jahr 2020 zügig zu verwirklichen, informieren die Kaufmännischen Schulen in einer Pressemitteilung. Ziel des Fördervereins sei es, ein zusätzliches Nachbargrundstück zu erwerben, um weitere Klassenzimmer, zusätzliche sanitäre Anlagen, eine Bibliothek und einen Lagerraum zu bauen. 

Dank der großzügigen Unterstützung der gesamten Schulgemeinschaft im Rahmen des Basars und zahlreicher Sponsoren konnten die Schülervertreter dem Förderverein eine Spende in Höhe von 19 000 Euro übergeben. Dieser Betrag reiche aus, um die gesamten Nahrungsmittel und einen erheblichen Teil der Personalkosten für die Erzieherinnen, Lehrer, Köchin und Hausmeister für das Jahr 2020 zu bezahlen. Somit könnten in Zukunft alle Kinder nach dem  Kindergarten die Grundschule  in den eigenen Räumlichkeiten bis einschließlich Klasse 8 besuchen und dort auch einen anerkannten Schulabschluss erhalten.

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Regelmäßige Besuche

Erfreulich sei, dass regelmäßig Projektbesuche von Praktikantinnen aus der Region stattfinden. Beim letzten Vor-Ort-Besuch von Anna Kunzelmann –  ehemalige Abiturientin des Wirtschaftsgymnasiums Offenburg – und ihrer Studienkollegin Hannah Manzl, die bis Dezember 2019 für einige Wochen in Port Victoria waren, sei erneut deutlich geworden, wie dankbar die Kinder seien, dass ihnen durch die finanzielle Unterstützung der Schulbesuch ermöglicht werde.  

Mama Rosemary, die das Waisenhaus mit Unterstützung ihrer Kinder ehrenamtlich leitet, und alle Mitarbeiter des Waisenhauses hätten der gesamten Schulgemeinschaft der Kaufmännischen Schulen Offenburg für den außergewöhnlichen Einsatz gedankt, heißt es weiter in der Pressemitteilung der Schule. Der Vorstand des Fördervereins Afridunga garantiere, dass der gesamte Erlös ohne Verwaltungskosten im kenianischen Partnerprojekt am Viktoriasee Früchte trage.

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