Rund 120.000 Euro aus Stuttgart

Förderprogramme lassen Gelder fließen für Offenburger Quartiere

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Redaktion
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20. April 2021
Eine Summe von 66 921 Euro wird in das Quartier Seidenfaden investiert. Das Geld stammt aus dem Programm „Quartiersimpulse“ des Landes.

Eine Summe von 66 921 Euro wird in das Quartier Seidenfaden investiert. Das Geld stammt aus dem Programm „Quartiersimpulse“ des Landes. ©ULRICH MARX

54 560 Euro sollen in die Entwicklung des Mühlbachareals fließen, 66 921 in das Quartier Seidenfaden. Das Geld stammt aus dem Programm „Quartiersimpulse“ des Landes, informiert Thomas Marwein.

Die Landesregierung fördert innovative Quartiersprojekte. Davon profitiert Offenburg gleich doppelt, berichtet der Offenburger Grünen-Landtagsabgeordnete­ Thomas Marwein in einer Pressemitteilung. 54 560 Euro sollen in die Entwicklung des Mühlbachareals fließen, rund 66 921 Euro in das Quartier Seidenfaden.

„Jeder und jede – egal welchen Alters, welcher Herkunft oder in welcher Lebenslage – soll sich in dem Quartier, in dem er oder sie lebt, wohlfühlen. Denn das Miteinander in der Nachbarschaft trägt maßgeblich zur persönlichen Zufriedenheit und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei“, wird Marwein in der Mitteilung zitiert.

Das Geld stamme aus dem Förderprogramm „Quartiers­impulse“. Insgesamt stelle das Sozialministerium 1,8 Millionen Euro für Projekte in Baden-Württemberg bereit. Das Land unterstütze damit Kommunen, Akteure sowie Bürgerinnen und Bürger, damit sich aus Nachbarschaft, Straßenzug und Quartier langfristig ein lebendiges Miteinander entwickelt.

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Bewohner entscheiden

„Wie sich das künftige Zusammenleben gestaltet, entscheiden die Bewohnerinnen und Bewohner der Quartiere selbst. Beteiligung wird im Mühlbachareal und im Seidenfaden großgeschrieben“, erklärt Thomas Marwein. Und weiter: „Es geht vor allem darum, Prozesse zu schaffen, in denen Bürgerinnen und Bürger, aber auch Vereine, Kirchengemeinden, Gewerbe und Verwaltungen ihre Ideen für ein gutes Miteinander einbringen und umsetzen können.“ Ziel seien Quartiere, die ein gutes Zusammenleben von Pflegebedürftigen und Gesunden, Jungen und Alten, Migranten und Einheimischen ermöglichten.

Beim Förderprogramm „Quartiersimpulse“ erhalten Städte und Gemeinden für eine Projektlaufzeit von bis zu zwei Jahren vom Land einen Zuschuss von bis zu 85 000 Euro für ihr Quartiersprojekt, heißt es in der Mitteilung. Bei kommunalen Verbünden und Landkreisen in Verbindung mit kreisangehörigen Gemeinden oder Städten seien Förderungen von bis zu 115 000 Euro möglich. Den finanziellen Zuschuss erhalten Kommunen für Sach- und Personalkosten sowie Beratungskosten. Das Förderprogramm „Quartiers­impulse“ sei Teil der Strategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten“. Über das Programm werden inzwischen 83 Projekte mit einem Gesamtvolumen von knapp sechs Millionen Euro gefördert, so die Mitteilung Marweins.

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