Zwei Offenburger beteiligt

»Forum«-Kino: Filmpremiere von Benjamin Blümchen am Sonntag

Autor: 
Lea Wiedmann
Lesezeit 3 Minuten
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30. Juli 2019

Produzent Martin Richter (links), Schauspieler Johannes Suhm (rechts), Konrad Ritter, Vorsitzender »Leben mit Behinderung« e.V., und Jan-Marc Maier, Geschäftsführer vom »Forum«-Kino, bei der Premiere von Benjamin Blümchen. ©Iris Rothe

Im Rahmen des Knax-Familientags wurde am Sonntag der Film Benjamin Blümchen im Forum Offenburg zum ersten Mal gezeigt. Der in Offenburg geborene Schauspieler und Schirmherr des Vereins »Leben mit Behinderung Ortenau« e.V., Johannes Suhm, war genauso wie der Produzent Martin Richter bei der ersten Vorführung des Films in Offenburg zu Gast.

Am kommenden Donnerstag, 1. August, wird der neue Kinderfilm Benjamin Blümchen in die Kinos kommen. Doch schon letzten Sonntag lud das Forum-Kino anlässlich des Knax-Familientags zu einer ersten Vorstellung ein. Der Schauspieler Johannes Suhm und der Produzent Martin Richter, beide gebürtig aus Offenburg, waren zu Besuch bei der Premiere. 

Der Film Benjamin Blümchen ist der erste Realspielfilm zu der bekannten Hörspielreihe, in der der berühmte sprechende Elefant Benjamin Blümchen gemeinsam mit seinem besten Freund Otto, Abenteuer erlebt. In dem neuen Film wollen die beiden Freunde den Neustädter Zoo, dem das nötige Geld fehlt, vor den gemeinen Modernisierungsplänen der gerissenen Fachfrau Zora Zack, gespielt von Heike Makatsch, bewahren. Die Rolle des besten Freunds Otto spielte Manuel Santos Gelke und die Regie des Films führte Tim Trachte. Johannes Suhm verkörpert in diesem Abenteuer eine der Hauptrollen, den Bösewicht Franz. »Ich habe als Kind Benjamin Blümchen gehört, und in dem Film mitspielen zu dürfen, war ein tolles Angebot«, sagte Suhm. 

Damit sich die Zuschauer in der schon aus der Zeichentrickserie bekannten Welt des Benjamin Blümchen wie zuhause fühlen, wurde das Umfeld des Elefanten genau gleich gestaltet. Um das zu ermöglichen, erfolgten die sechswöchigen Dreharbeiten in den MMC-Studios in Köln vor sogenannten Greenscreens, ausschließlich grünen Wänden, bei denen die Schauspieler nach dem Dreh in einen beliebigen Hintergrund eingefügt werden, wie Martin Richter in einer Fragerunde nach der Filmvorführung informierte. »Es gibt nicht viele Requisiten, nur grün und die anderen Kollegen«, erzählte Suhm. »Man benötigt viel Fantasie für den Dreh«, ergänzte auch Richter. 

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Einige lustige Drehszenen wird der Schauspieler wohl noch länger in Erinnerung behalten, so etwa eine seiner Lieblingsszenen bei der ein Affe gejagt wird. Gedreht wurde der rund sechs Millionen teure Film vor zwei Jahren, die Fertigstellung am Computer dauerte eineinhalb Jahre. Den Film nun in Offenburg präsentieren zu dürfe, freute die beiden sehr. »Ich freue mich immer über solche Gelegenheiten. Hier sind auch meine Freunde und meine Familie da«, berichtete Suhm.

Gefühl wie damals

Johannes Suhm beschrieb den Film als »lustige, kinderfreundliche Unterhaltung«. Auch für Erwachsene sei der Film schön, da Benjamin Blümchen über Generationen hinweg präsent ist und so auch Kindheitsgefühle weckt. Wie auch in den Hörspielen leiht Jürgen Kluckert dem sprechenden Elefanten seine Stimme. 

»Ich habe die Hörspiele früher viel gehört und habe mich sofort wieder ein bisschen wie damals gefühlt. Außerdem finde ich, dass der Film sehr gut umgesetzt worden ist«, erzählte Besucherin Melanie Weber nach dem Kinobesuch mit ihrem Sohn. 
Mit strahlenden Augen verließen die Kinder den Kinosaal nach der Filmvorführung. »Ich habe mir Benjamin Blümchen genauso vorgestellt wie er im Film war. Das war ganz toll«, erzählte der sechsjährige Luca. Damit auch jüngere Kinder den Film schauen können, wurde bei der Produktion auch auf die Zeit von 90 Minuten geachtet. 

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