Die Kinzigtäler Jakobusfreunde pflegen Kontakt mit Schweizer Gleichgesinnten

Freunde in der Schweiz

Otmar Hansert
Lesezeit 3 Minuten
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11. Oktober 2020

Nach sechs Etappen auf dem Kinzigtäler Jakobusweg trafen die Schweizer Jakobsfreunde am Zielort in Schutterwald ein. Sie wurden von Gerhard Junker (Zweiter von rechts), Bürgermeister Martin Holschuh (rechts) und Alwin Lipps (Dritter von rechts) begrüßt. ©Otmar Hansert

Schon seit einigen Jahren stehen die Kinzigtäler Jakobusfreunde mit Mitgliedern der Schweizerischen Vereinigung der Freunde des Jakobswegs in freundschaftlicher Verbindung.

 Jakobusfreund Gerhard Doll erinnert sich: „Aus der Schweiz, von den dortigen Jakobsfreunden, kam eine Anfrage, ob man sie bei einer Wanderung unterstützen könnte. Das war 2012, so hat eigentlich alles begonnen.“ Die Anfrage war bei dem „Motor“ der Kinzigtäler Jakobusfreunden, dem Langhurster Gerhard Junker, eingegangen. Junker sagte damals natürlich Unterstützung zu und konnte Gerhard Doll dazu gewinnen, der Schweizer Pilgergruppe bei der Durchführung der Wanderungen zur Seite zu stehen.

Bei neun Etappen dabei

Seither ist der ehemalige Busfahrer Doll mit einem Begleitfahrzeug bei den Pilgerreisen jeweils eine Woche mit dabei. Er fuhr bereits bei neun Etappen mit einem Kleinbus mit, um das Gepäck in die nächste gebuchte Unterkunft zu bringen. Außerdem stand er den Pilgerfreunden stets mit Rat und Tat zur Seite.

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Dieses Jahr hatte sich eine 25-köpfige Gruppe aus der Schweiz angemeldet, um den Kinzigtäler Jakobusweg in sechs Etappen von Loßburg nach Schutterwald zu pilgern. Nachdem die Gruppe mit dem Zug angereist war, starteten sie am 20. September in Loßburg mit dem Zielort Schutterwald. Die umfangreichen Planungen hatte hauptsächlich der Pilgerfreund Erhard Sauer zuvor ausgetüftelt. 

Der Gruppensprecher Otto Dudle (77), der in Begleitung seiner Ehefrau Marianne war, schwärmte von dem wunderschönen und vor allem abwechslungsreichen Jakobusweg: „Vor allem bin ich froh, dass alles reibungslos verlaufen ist und dem Petrus danke ich auch für das tolle Wetter. Wir hatten tolle Unterkünfte und eine nette Gastfreundschaft.“ Knapp eine Woche nach dem Start wurden die Schweizer Jakobsfreunde am Zielort Schutterwald von den Schutterwälder Jakobusfreunden Gerhard Junker, Paul ­Geppert, Alwin Lipps und Bernhard Springmann vor dem Rathaus begrüßt. Auch Bürgermeister Martin Holschuh, selbst ein begeisterter Jakobswegpilger, ließ es sich nicht nehmen, die Schweizer Gruppe zu begrüßen.

Busfahrer Doll, dem die Begleitung der Schweizer Reisegruppe auch dieses Jahr sichtlich Spaß machte, sagte: „Nächstes Jahr bin ich sicherlich noch dabei, da habe ich das Zehnjährige. Dann werden wir sehen, wie es weitergeht.“ 

Otto Dudle erzählte, dass die Schweizerische Vereinigung der Freunde des Jakobswegs in der gesamten Schweiz etwas mehr als 2000 Mitglieder hat. 
Die Vereinigung besteht seit 1988. Die mitgereisten 25 Pilgerfreunde sind aus Winterthur, Luzern, Genf und dem Wallis. Nach einer Übernachtung in Offenburg brachen die Schweizer Pilgerfreunde in Richtung Heimat auf.

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