Narrenfahrplan

Für die Bühler "Muhrbergdachse" beginnt die närrische Zeit

Autor: 
Martin Röderer
Lesezeit 3 Minuten
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25. Januar 2020
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Die tratschenden „Brunnewieber” in Bühl warten noch auf ihre närrische Bekleidung. ©Martin Röderer

Die „Muhrbergdachse“ auf neuen Wegen: Das ist der Narrenfahrplan der Bühler Narrenzunft. Gesucht wird in diesem Jahr der „Dorfdeko-Meister“.

Noch gut vier Wochen bis zum Finale: Die Bühler „Muhrbergdachse“ haben mit der Guggemusik „Schnoogesurrer“ Fahrt aufgenommen. Mehrere Besuche bei anderen Zünften stehen an (siehe „Info”), bis am Schmutzigen Donnerstag (20. Februar) die Fasent auch in „Dachsenhausen“ einzieht. 

Die Bühler Vereine treten in Vorleistung: Die Kolpingfamilie lädt am 8. Februar zum Kolpingball in die „Krone“ ein und beim FSV geht im Sportheim am 15. Februar der „Stolpererball“ über die Bühne. 

Ein ereignisreicher Tag wird der „Schmutzige”. Nach dem Rathaussturm durch den Kindergarten geht es ab 11 Uhr in und um das Sportheim beim FSV Bühl rund: Die „Narrenspeisung“ steht an, geöffnet ist den ganzen Tag. 

Nachmittags feiern die Senioren im Pfarrhaus, abends werden die „Muhrbergdachse“ das Rathauszepter übernehmen, das Rathaus stürmen, die Dachsetaufe vornehmen und den Abend in und vor dem Dachsbau ausklingen lassen. Die „XXL-Version“ läuft am Freitag, 21. Februar, ab 20 Uhr, wenn die „Dachsenacht“ in der närrisch dekorierten Halle steigt. Eine Änderung gibt es beim „Schnurren und Schnaigen“ am Rosenmontag. Das erste Platzkonzert wird vom „Weizenfeld“ an den Spielplatz im „Krestenweg“ verlegt, die weiteren Stationen bleiben wie gehabt. Mit dem Familiennachmittag am Fastnachtsdienstag geht es über zum Finale, bevor der Dachs in den Abendstunden verbannt und die Fasent 2020 beendet wird. 

Das Programm gestalten

Beim Familiennachmittag geht die Zunft neue Wege, anstatt der bisher üblichen Kostümprämierung für Kinder dürfen die kleinen und großen Narren in der Halle Programmpunkte beisteuern, die Zunft freut sich auf Anmeldungen. 

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Und auch bei der Dorfdekoration haben sich die „Muhrbergdachse“ etwas Neues einfallen lassen. Diese erfolgt am Samstag, dann werden auch die tratschenden „Brunnewieber“ wieder ihr närrisches Gewand zeigen.

Wurde bisher ein Großteil des Dorfes mit den Fasentbändel geschmückt, wird die Deko in einem Wettbewerb „runderneuert“. Drei Gruppierungen der Zunft haben sich bereiterklärt, die „Bühler Dorfdeko-Meisterschaft“ auszutragen. 

Der Hallenvorplatz, die Bereiche um das Rathaus und um den Dorfbrunnen wurden den Gruppen zugeteilt. Dort kann nach Lust und Laune dekoriert werden, lediglich die Fasentbändel müssen als Grundelement mit verarbeitet werden. Auch Privatleute, die ihren Hof, Garten oder die Straße mit einem närrischen Outfit versehen wollen, dürfen sich mit den Deko-Profis der Zunft messen. 

Narren oder Privatleute?

Anmeldungen sind bei der Zunft erwünscht, damit an der Bewertung teilgenommen werden kann. Beim „Schnurren und Schnaigen“ wird darüber abgestimmt, welches Team sich den Titel des „Dorfdeko-Meisters“ verdient hat, oder ob eine private Initiative den Narren den Rang abgelaufen hat.

INFO: Wo die Bühler „Muhrbergdachse” sonst noch unterwegs sind.
◼ 25./26. Januar: Narrentreffen in Appenweier,
◼ 1./2. Februar: 44-jähriges Bestehen der Bohlsbacher „Krabbenaze”,
◼ 8. Februar: Offenburger Narrentag, abends Diersburger „Schräcksli”, 
◼ 9. Februar: Reblandtreffen,
◼ 16. Februar: Ohlsbach, 44-jähriges Bestehen Umbeisen und Hexen,
◼ 22. Februar: Faschingsball in Bodersweier,
◼ 23. Februar: Umzug Willstätter Hexen

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