Gengenbach

Fundament für gute Lösung

Autor: 
Marc Faltin
Lesezeit 3 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
10. Oktober 2016

(Bild 1/2) Das siegreiche Konzept beim Architektenwettbewerb: Die Gemeindehalle (von links), die Grundschule und der Kindergarten bilden eine Einheit. Ortsvorsteher Markus Späth plädiert dafür, dass im Außenbereich (oben links) auch ein öffentlicher Kinderspielplatz eingerichtet wird. ©Weissenrieder Architekten

Die Weissenrieder Architekten aus Freiburg haben den Architektenwettbewerb zur »Neuordnung kommunaler Gebäude Ortsmitte Reichenbach« gewonnen. Dies gab das Preisgericht am Montagabend in der Stadthalle bekannt. Mit der siegreichen Planung als Basis »bekommen wir eine gute Lösung«, so Ortsvorsteher Markus Späth mit Blick auf die Umsetzung dieses Millionen-Projektes.

Im Freiburger Architektenbüro Thiele, von der Stadt Gengenbach für die Betreuung des Architektenwettbewerbs »Neuordnung kommunaler Gebäude Ortsmitte Reichenbach« beauftragt, gingen insgesamt 148 Bewerbungen ein. Aus diesen Bewerbungen wurden sechs Architekten gesetzt und weitere zehn Architekten gelost. Die Jury unter Leitung von Fred Gresens, Architekt aus Hohberg und Bezirksvorsitzender der Architektenkammer Südbaden, stellte am Montagabend nach einem intensiven Beratungstag in der Stadthalle die Entscheidung vor: 1. Preis für Weissenrieder Architekten (Freiburg), 2. Preis für Wulf Architekten (Stuttgart), 3. Preis für Falk & Kremer Architekten (Karlsruhe), die bekanntlich beim »Bildungscampus« und beim Kindergarten-Neubau am Löwenbergpark im Einsatz waren, 4. Preis für Lehmann Architekten (Offenburg) sowie eine Anerkennung für Heide Architekten (Frankfurt) und für Harter & Kanzler Architekten (Freiburg).
Neben neun Experten für Städtebau und Architektur waren Stadtbaumeister Thomas Damm, seine Nachfolgerin (ab Januar 2017) Martina Schlatter, Bürgermeister Thorsten Erny, Ortsvorsteher Markus Späth und der Stadtrat mit vier Mitgliedern im Preisgericht des Architektenwettbewerbs vertreten, dazu als Sachverständige Ulrich Fischer, Rektor der Grundschulen Gengenbach, Elke Lupfer, Leiterin des Kindergartens Reichenbach, und Beate Brudy, in der Stadtverwaltung zuständig für Schulen und Kindergärten, am langen Tisch.

In mehreren Abschnitten

- Anzeige -

Mit dem Realisierungswettbewerb »Neuordnung kommunaler Gebäude Ortsmitte Reichenbach«, wie es die Stadtverwaltung tituliert, hatten der Stadtrat und Ortschaftsrat Anfang Juli einstimmig einen Architektenwettbewerb auf den Weg gebracht, um ein bestmögliches Raumnutzungskonzept zu erhalten, das in mehreren Bauabschnitten umsetzbar ist. Im Fokus stehen die aus Sicherheitsgründen gesperrte Gemeindehalle, deren schnellstmögliche Nutzung an erster Stelle steht, sowie in der angegliederten Grundschule die Integration des Kindergartens, der noch eine Straße weiter steht.
»Sie werden an dieser Planung Ihre Freude haben«, hieß es in der Jury-Leitung. Auch Holzbauweise und Dachkonstrukt würden in die Umgebung passen. »Wir sind zu einem tragfähigen Konzept gekommen«, freute sich Bürgermeister Erny nach »sehr spannenden Beratungsstunden«. Für Ortsvorsteher Markus Späth ging es vor allem um die Fragen: »Wo kommen wir her? Und was bekommen wir?« Auf der Basis der Planung des ersten Preisträgers »bekommen wir eine gute Lösung«, so Späth. »Das passt«, zeigte sich auch Rektor Fischer zufrieden, »und es ist eine wirtschaftliche Lösung, die auch unsere Anforderungen erfüllt, wie Aula-Bereich, kurze Zugangswege zur Halle und einen Werkraum«. Die Sanierung mit einer dann auch sicheren Dachkonstruktion der Festhalle werde, so Erny, in den nächsten Monaten in Planung gehen, die Kosten für die Umsetzung sind im kommenden Doppelhaushaltsplan 2017/18 berücksichtigt. Am 26. Oktober soll ein Stadtratsbeschluss über die architektonische Neuordnung erfolgen. Denn Ende Oktober endet die Antragsfrist für Zuschüsse aus dem Fördertopf »Entwicklung Ländlicher Raum«. Ohne Zuschüsse sei, so Erny, dieses besondere Projekt nicht umsetzbar.

Ausstellung und Infoabend

Beim »Tag der offenen Tür« der neuen Kindertagesstätte am Löwenbergpark am Samstag, 15. Oktober, 14 bis 17.30 Uhr, werden auch die Planmodelle für das Reichenbacher Großprojekt ausgestellt. Am Mittwoch, 19. Oktober, folgt dann ein Bürger-Informationsabend zu diesem Thema in der Stadthalle.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Offenburg

Die Pflumedrucker Schutterwald blickten auf ein schwieriges Corona-Jahr zurück. Auch derzeit werden viele geplante Veranstaltungen bereits abgesagt. Finanziell blieb dem Verein ein knappes Plus.
vor 1 Stunde
Narrenzunft zieht Bilanz
Hauptversammlung der Schutterwälder Narrenzunft: Der Verein ist finanziell mit einem blauen Auge aus dem ersten Corona-Jahr gekommen. Die kommende Fasnacht bleibt aber ungewiss.
Bruder Markus (rechts) dankte Vikar Bruder Berthold für seine Bereitschaft, das Kloster zunächst zu leiten. Er wisse das Kloster bei ihm in besten Händen.
vor 3 Stunden
Viel Lob für Bruder Markus
Gut besuchter Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Zell bei der Verabschiedung von Bruder Markus. Vikar Bruder Berthold wird das Kloster vorerst bis zum nächsten Sommer leiten.
Christina Zapf hat sich das Schneiderhandwerk weitestgehend selbst beigebracht.Viel gelernt hatte sie dabei von Cäcilia Biste, die im katholischen Gemeindehaus eine Nähschule betrieb. Christina Zapf hat mehr als 200 Häser genäht.
vor 3 Stunden
Serie Altes Handwerk
OT-Serie „Altes Handwerk“ (42): Es gibt sie auch heute noch, die alten Handwerksberufe mit langer Tradition – und Menschen, die sie ausüben oder sich damit auskennen, wie Hässchneiderin Christina Zapf aus Gengenbach.
Von links: Erich Spinner, stellvertretender Ortsvorsteher, Frank Hesse, Dominik Vetter, Harald Vetter, Tobias Fischer, Ortsvorsteher Kurt Augustin.
vor 3 Stunden
Offenburg
Kurt Augustin hat die beiden neuen Mitarbeiter des Bauhofs vorgestellt.
Bekommt immer mehr Details im Laufe der Adventszeit – die Krippe in der Müllener Kirche.
vor 11 Stunden
Die Krippe wächst
Seit dem 1. Advent steht der Rohbau der Krippe, jetzt sind schon Ochs und Esel da. Nach und nach kommen an den Adventssonnntagen die anderen biblischen Figuren hinzu.
Die Gründungsstifter beim Neujahrsempfang 2001 mit der unterzeichneten Urkunde (von links): Hermann Weber, Hansjörg Englert, Rüdiger Hurrle, Ingo Miska, Herta Streb, Mark Gajek, Festrednerin Herta Däubler-Gmelin, Georg Dietrich, Uwe Gajek, Wolfgang Bruder, Josef und Renée Hauser, Gudrun Renate Möschle, Richard Bruder und Ernst Möschle.
vor 11 Stunden
Gravierende Sprachdefizite bei Kindern!
Im OT-Interview blickt Wolfgang Bruder auf 20 Jahre Bürgerstiftung zurück. Er verdeutlicht, weshalb Vorlesen für Kinder ­unendlich wertvoll ist und wieso die Initiative zur Sprachförderung vielleicht das bislang wichtigste Projekt der Stiftung ist.
Impressionen vom Bastelmarkt in Altenheim: Feuerwehr Altenheim - gebastelt von Kamerad Hans Schaller (92). 
vor 12 Stunden
Adventliches
Statt der Adventsmärkte in Dundenheim und Altenheim gab es am Samstag einen Bastelmarkt – mit einem reichhaltigen Angebot zwischen Rathaus und Kirche Altenheim.
Karl Schülj ist mit 93 Jahren gestorben.
vor 12 Stunden
Im Alter von 93 Jahren gestorben
Der langjährige Leiter der Offenburger Georg-Monsch-Schule, Karl Schülj, lebt nicht mehr. Um ihn trauert nicht nur seine Familie, sondern auch seine ehemaligen Schüler und Kollegen.
Fünf Cannabis-Pflanzen sind in einem großen Anbauzelt in der Wohnung des 21-jährigen Angeklagten gefunden worden.
vor 13 Stunden
Amtsgericht Offenburg
Ein 21-Jähriger hat in seiner Wohnung eine Cannabisplantage gehalten, weshalb er am Amtsgericht zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Die Pflanzen seien rein für den Eigengebrauch bestimmt gewesen.
ADFC Offenburg und BI Rückenwind hatten mit einer symbolischen Aktion auf die mangelhafte Räumung der Radwege hingewiesen.
vor 14 Stunden
Laub auf Fahrradwegen
ADFC Offenburg und BI Rückenwind hatten kürzlich selbst zum Besen gegriffen, um auf eine mangelhafte Räumung der Radwege aufmerksam zu machen. Nun kritisieren sie die Stellungnahme der Stadt zu diesem Thema.
Vor Corona war die Narrenwelt noch in Ordnung: Doch die Wildsaue vum Klingelberg müssen erneut ihren Ball und das Treffen der Reblandzünfte in Durbach absagen.
vor 14 Stunden
Absagen wegen Corona
Das Reblandtreffen der Narrenzünfte sowie der Ball der Wildsaue vum Klingelberg sind abgesagt und auf 2023 verschoben.
Ein Foto aus besseren Tagen: Der Silvesterlauf des SSV Schwaibach fällt coronabedingt erneut aus.
vor 15 Stunden
Wegen Corona
Organisator Hubert Müller: „Das Läuferherz weint“. Verein bietet Sportlern jedoch ein Alternative-Angebot.

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -
  • Seit 2011 befindet sich der Sportspezialist in der Freiburger Straße 21 in Offenburg.
    vor 7 Stunden
    Offenburg: Seit 75 Jahren eine Heimat für jede Sportart
    Ob Bekleidung, Schuhe oder Ausrüstung: Auf 3500 Quadratmetern Fläche hat SPORT KUHN alles, was Sportler brauchen. Der Offenburger Spezialist für In- und Outdoor ist seit 75 Jahren bekannt für Know-how und Beratung. Das Team zählt heute 60 Mitarbeitende.
  • Die S&G Automobil AG ist der älteste Mercedes-Benz Partner der Welt. Schon 1898 rief Ernst Schoemperlen in Karlsruhe seine Automobil-Centrale ins Leben. Seit 1928 gibt es S&G auch in Offenburg.
    26.11.2021
    Historie von S&G Offenburg startet im vorletzten Jahrhundert
    Bereits 1898 schlug die Geburtsstunde der heutigen S&G Automobil AG, des ältesten Mercedes-Benz-Partners der Welt. Damals rief Ernst Schoemperlen in Karlsruhe seine „Automobil-Centrale“ ins Leben – der Auftakt für ein Stück Automobilgeschichte, die ihresgleichen sucht.
  • Mit Pfeiffer & May haben die Kunden einen verlässlichen Partner für ihr Bauprojekt. 
    21.11.2021
    Bei Pfeiffer & May in Offenburg perfekt beraten
    Mit Pfeiffer & May werden Badträume wahr: individuell und passgenau. Der Bäderprofi mit Standorten in Offenburg und Achern berät professionell und umfassend - und begleitet die Kunden bis zur Fertigstellung ihres Projekts.
  • Die neuen Auszubildenden wurden durch die Geschäftsführer Michael E. Wertheimer, Hans-Georg Theis und den Personalleiter Jürgen Diebold begrüßt. 
    18.11.2021
    Mitarbeiter:innen als wichtigster Erfolgsfaktor
    Gut aus- und weitergebildete Mitarbeiter sind das Kapital jeden Unternehmens. Das gilt auch für die Maier + Kaufmann GmbH. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 230 Mitarbeiter, darunter 26 Auszubildende. Der neue Jahrgang wurde jetzt begrüßt und Jubilare ausgezeichnet.