Leitungs-Quartett

FV Rammersweier geht strukturell neue Wege

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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25. Juni 2018

Sie haben seit Freitagabend die Fäden des FV Rammersweier in den Händen: Bernd Radziwill (von links), Udo Wolter, Patrik Knopf und Hans-Peter Eicher. ©Thorsten Mühl

Einiges steckte drin in der Hauptversammlung des FV Rammersweier. Neben einer neuen Vorstandsstruktur, der eine Satzungsänderung vorausging, wurde auch eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge für Aktive diskutiert.

An der Spitze des FV Rammersweier stehen seit Freitag vier gleichberechtigt agierende Vorsitzende. Der Verein ging den strukturell neuen Weg, nachdem sich Vorsitzender Uwe Klein nach dreieinhalb Jahren nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Zudem sollen Wahlen statt bisher alle drei Jahre nun im Jahresrhythmus stattfinden. Die Verantwortlichen wollen so neue Wege gehen. 

»Ziel ist, zum einen breit aufgestellt zu sein, zum anderen aber auch gerade junge Leute an die Mitarbeit im Vorstand heranzuführen. Einjährige Wahlperioden erleichtern durchaus Wechsel, sollte sich herausstellen, dass die Vorstandsarbeit für den einen oder anderen nicht das Richtige ist«, erklärte Udo Wolter, neuer Vorstand Öffentlichkeit/Presse. 

Neben ihm bilden Patrik Knopf (Organisation), Bernd Radziwill (Sport) und Hans-Peter Eicher (Finanzen) das neue Leitungs-Quartett. Neu gewählt wurde auch Schriftführer Gerold Fehringer, die Position war zuletzt vakant. 

Den Vorstand komplettieren die Abteilungsleiter Dieter Hauser (Faustball) und Martin Deck (Jugend), unterstützt wird das Gremium durch den zuarbeitenden Finanz-Ausschuss und Verwaltungsrat. Den Wahlen voraus ging eine entsprechende Satzungsänderung. Den neuen Strukturen stimmte die Versammlung nach kurzer Diskussion mit klarer Mehrheit zu.

Solider Finanzbestand

Die Jahresbilanz konnte sich sehen lassen. Wolter wies in seinem letzten Finanzbericht ein Minus für 2017 aus, der Ausblick auf 2018 zeigte angesichts erfolgreicher Veranstaltungen einen äußerst soliden Finanzbestand an. Die Mitglieder befanden über eine Anpassung der Jahresbeiträge. Für aktive Neuzugänge wurde zunächst eine einmalig zu zahlende Verwaltungsgebühr in Höhe von 20 Euro mehrheitlich beschlossen. Das Ganze soll dazu dienen, im Zuge beständiger Zu- und Abgänge anfallende Passgebühren zu kompensieren. 

Während der Beitrag für passive Mitglieder bei 20 Euro bleibt, wurde für Aktive eine Anhebung auf 70 Euro (bisher: 60), für Jugendliche auf 55 Euro (45) und für Familien auf 100 Euro (90) vorgeschlagen. Die Versammlung stimmte erneut mehrheitlich zu.

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150 Jugendliche

Die Jahresberichte zeichneten das Bild eines aktiven Vereins. Der Nachwuchs umfasst rund 150 Jugendliche, davon ein Drittel mit Migrationshintergrund. 20 Trainer betreuten die Jugend, die mehr als 180 Pflichtspiele bestritt. 

Bernd Radziwill informierte über die sportliche Entwicklung. Die Herren I belegten nach schwieriger Rückrunde Platz neun der Bezirksliga, müssten sich nun mit Trainer Umberto Vulcano auf eine schwere, aber auch reizvolle neue Runde einstellen. Die Herren II (Kreisliga B) wurden Fünfter. Sie erhalten kommende Runde einen neuen Trainer. »Insgesamt können wir sportlich zufrieden sein«, resümierte Radziwill. 

Uwe Klein ließ die vergangenen dreieinhalb Jahre strukturiert Revue passieren. Er beleuchtete die einzelnen Vereinsbereiche, wobei klar ersichtlich wurde, wie sich der FVR sportlich, bei der Infrastruktur, der Nachwuchsarbeit und Veranstaltungen entwickelte. Gerade das Oktoberfest mit geschätzt 1400 Besuchern habe sich zu einem Volltreffer gemausert. 

Eine gute Basis

»Sportlich sind wir in der Bezirksliga richtig aufgehoben, der Kunstrasenplatz ist ein Pfeiler unseres Spielbetriebs. Unser Verein hat Potenzial und eine gute Basis«, resümierte Klein, der in seiner Zeit als Vorsitzender geschätzt 800 Ehrenamts-Stunden für die Vereinsarbeit aufwendete. 

Ergänzt wurden die Ausführungen mit den Berichten der Abteilungen Faustball (Dieter Hauser) und Alte Herren (Andreas Eisenecker). Ortsvorsteher Trudpert Hurst fand in seinem Grußwort viel Lob für Verantwortliche und Mitglieder des FVR, man spüre genau, »wie viele engagierte Hände diesen Verein tragen«.

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