Zum zweiten Jahrestag des Ukraine-Kriegs

Gebet in Gengenbach: "Suche Frieden und jage ihm nach!"

Von Thomas Reizel
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26. Februar 2024
Gebet für den Frieden: Am Samstag nahmen daran ­Menschen in Gengenbach teil.

Gebet für den Frieden: Am Samstag nahmen daran ­Menschen in Gengenbach teil. ©Thomas Reizel

Die russische Armee hat am Samstag vor zwei Jahren die Ukraine überfallen. Seither herrscht dort ein furchtbarer Krieg. Vor dem ökumenischen „Ein Laden – Kirche am Markt“ beteten um 12 Uhr Menschen für den Frieden, nicht nur in der ­Ukraine, sondern in der ganzen Welt.

Menschen sangen am Samstagmittag in der historischen Altstadt Gengenbachs Lieder, entzündeten gegenseitig Kerzen als Friedenslichter, beschrifteten Friedenstauben aus Papier. Zuvor gab es stündliche Impulse.

Vertreten waren Deborah Martiny (evangelische Pfarrerin) und ihr katholischer Amtskollege Erwin Schmidt. Das Friedensgebet stand unter dem Titel „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34). Dazu wurden symbolisch blau-gelbe Zettel mit dem Text verteilt, also in den Farben der Ukraine.

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Pastoralreferentin Sonja Schelbert gab den Gläubigen einen Gedanken mit, indem sie aus einem Interview mit dem Künstler Oleksandr Klymenko zitierte. Zusammen mit seiner Frau Sonia Atlantova hat er Ikonenbilder auf alte Munitionskisten gemalt.

Dies wirke zunächst wie ein unüberbrückbarer Gegensatz. „Doch mit ihren Werken wollten sie dem Tod das Leben entgegensetzen“, erklärte Sonja Schelbert. Es sei wichtig, dass sich Menschen für den Frieden einsetzen und an der Seite von Menschen stehen, die unter Krieg zu leiden hätten.

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