Hohberg - Hofweier

Gemeinderat genehmigt nachträglich

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23. September 2022
Ein Bau in Hofweier (Symbolbild) führt zu Diskussionen im Gemeinderat. 

Ein Bau in Hofweier (Symbolbild) führt zu Diskussionen im Gemeinderat.  ©www.markopriske.de

Bau in Hofweier ist ohne Genehmigung erfolgt, danach eingestellt. Jetzt erteilte der Rat dafür grünes Licht – was manchen Rätinnen und Räten sauer aufstieß. Vier Gegenstimmen gab es.

Ziemlich unterschiedlicher Meinung war der Gemeinderat am Montag über einen Bauantrag in Hofweier. Er ging zwar durch, aber bei vier Gegenstimmen und einer Enthaltung. Damit sahen einige Gemeinderäte die Sache anders als die Verwaltung.

In Hofweier

Das Bauobjekt liegt in der Dorfstraße 2, Hofweier. Hier steht die Komplettsanierung des Wohnhauses an, mit Ausbau der Garage und Lagerplätzen zu einer Wohneinheit und Anbau einer Terrasse.
Die Hohberger Verwaltung schlug für den Antrag vor, der Gemeinderat möge dem Bauantrag zustimmen und das Einvernehmen erteilen, da das Vorhaben gemäß Paragraf 34 Baugesetzbuch (BauGB) zulässig erscheine.

So trug es am Montag Manuel Breig vom Bauamt vor: Die Komplettsanierung füge sich in die Umgebung ein. Die Höhe bleibe, Länge, Tiefe passten, das Ortsbild bleibe bestehen, die Erschließung sei gesichert.Bertram Isenmann (SPD) sagte, das, was jetzt angeblich geplant sei, sei schon gebaut. Manuel Breig erwiderte, der Bau sei derzeit eingestellt. Isenmann widersprach – das Bauanliegen sei vom Landratsamt durchgewunken. Es gehe nicht um einen Schopf. „Warum muss ich darüber abstimmen?“
Bürgermeister Andreas Heck bestätigte: Der Bau ist eingestellt. Die Bauherren müssten jetzt wieder einen Bauantrag stellen. Wenn sie dafür grünes Licht bekommen, dürfen sie weitermachen. Dieter Fels (FWH): „Ich stimme da nicht zu. Ich genehmige nicht, was schon gebaut ist.“
Auch Katharina Blasius (FWH) war dagegen, etwas zu genehmigen, was einfach drauflos gebaut sei. „Das sollten wir nicht akzeptieren.“

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Anders sah das Franz Klumpp: „Diese Erfahrung haben wir mehrfach diskutiert.“ Es hätte immer rückgebaut werden müssen, sei aber nie geschehen.

Ändert sich nichts

Es sei gut, nachträglich zu legitimieren. „Wir ärgern uns, ändern aber nichts.“
Dieter Fels sah es einfach: „Lasst das Landratsamt uns doch überstimmen.“
Andreas Heck: „Wenn der Gemeinderat das Einvernehmen widerrechtlich nicht genehmigt, muss es halt das Landratsamt richten.“

Jasmin Weiser (FWH) fand es fair, wenn der Bauherr wenigstens noch eine Strafe bekäme. Hauptamtsleiter Dirk Sauer erwiderte: „Ich denke schon, dass so etwas möglich ist.“

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