Neue Beschilderung in drei Straßen

Gengenbach ahndet nun wildes Parken

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21. September 2019

Solche Bilder wie hier im Parkweg Gengenbach soll es künftig nicht mehr geben. Das Parken wird nun neu geregelt, Verstöße werden geahndet. ©Dietmar Ruh

In den Gengenbacher Durchgangsstraßen Nollenstraße, Parkweg und Ludwig-Auerbach-Straße ist das Parken ab sofort nur noch innerhalb gekennzeichneter Flächen erlaubt. Die Stadt möchte dadurch Verkehrsbehinderungen durch wildes Parken abstellen.

Bereits am 24. Januar 2018 hat der Gemeinderat Gengenbach das »Parkierungskonzept Nollen« beschlossen. Zielsetzung war hierbei, dem Autofahrer mittels entsprechender Markierungen eine »Orientierungshilfe« zur optimalen Ausnutzung der vorhandenen Fahrbahnflächen für das Parken zu geben, bei gleichzeitiger Einhaltung der gesetzlichen Parkverbote und der Mindestbreiten für den Begegnungsverkehr. 

Mit einer minimalen Regulierung und weitestgehendem Verzicht auf Bußgelder sollte an die Einsicht der Autofahrer appelliert werden, beim  Parken sowohl Grundstückszufahrten, Fünf-Meter-Bereiche und scharfe Kurven, als auch Gehwege und Engstellen zu meiden (wir berichteten). 

Die Markierungen wurden daraufhin als Priorität 1 in den Durchgangsstraßen Nollenstraße, Parkweg und Ludwig-Auerbach-Straße aufgebracht. 

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»Leider wurde mit dieser niederschwelligen Regelung auf Dauer kein nachhaltiger und zufriedenstellender Erfolg erzielt und es kam immer noch regelmäßig zu Verkehrsbehinderungen in diesen Bereichen«, schreibt die Stadt Gengenbach. Daher hat das Landratsamt als Straßenverkehrsbehörde auf Antrag der Stadt im Mai diesen Jahres eine flankierende Beschilderung (Zeichen »Parken in gekennzeichneten Flächen erlaubt«, »Zonenhalteverbot«) angeordnet. Der Baubetriebshof hat die Verkehrszeichen in den letzten Tagen und Wochen installiert.      

Es wird überwacht

Die Stadt bittet Verkehrsteilnehmer um Beachtung dieser neuen Verkehrsregelungen und kündigt an, dass nach einer Übergangszeit der Gemeindevollzugsdienst die Bereiche verstärkt überwachen und ab Anfang Oktober auch gebührenpflichtige Verwarnungen aussprechen wird. Der (fahrlässige) Regelverstoß kostet 15 Euro, mit Behinderung anderer mindestens 25 Euro.
»In naher Zukunft werden als Priorität 2 auch die Weiherfeld- und Breslauer Straße und erforderlichenfalls noch weitere Straßenzüge entsprechend markiert und beschildert«, teilt die Stadt mit. 

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