Familien- und Seniorenbüro

Gengenbach: Literaritäten-Treff unter neuer Leitung

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11. Februar 2019

Literaritäten-Treff im Gengenbacher Familien- und Seniorenbüro (von links): Gabriele Rubner übernimmt nach zehn Jahren die Leitung des monatlichen Literaritäten-Treffs von Constanze Bühler. Sie wurde von Christine Weygold-Barth, Leiterin des FSB, und Michael Roschach, mit viel Lob und Dank verabschiedet. ©Thomas Reizel

Der Literaritäten-Treff im Familien- und Seniorenbüro steht unter neuer Leitung: Nach zehn Jahren Amtszeit hat Constanze Bühler den Stab an Gabriele Rubner abgegeben. Damit ändern sich auch die Öffnungszeiten. Statt wie gewohnt am Dienstagmorgen findet er jetzt jeden zweiten Mittwochabend im Monat statt.
 

Mit viel Lob und Anerkennung ist Constanze Bühler als Leiterin des »Literaritäten-Treffs« verabschiedet worden. Seit 2009 hat die ehemalige Leiterin der Stadtbücherei im Familien- und Seniorenbüro (FSB) eine lockere Runde geleitet, bei der sich rund zehn Teilnehmer jeden zweiten Dienstagvormittag im Monat trafen, um gemeinsam zu lesen, aber auch, um mehr über Autoren mit gewissem Bekanntheitsgrad und den Kontext, in dem sie ihre Werke verfasst hatten, zu erfahren.

Michael Roschach, Vorsitzender des Trägervereins des FSB, würdigte die scheidende Constanze Bühler. Denn ihre Runden waren sehr beliebt, vor allem auch zum Austausch von Erinnerungen und Diskussionen. Sie zeigte sich bescheiden: »Als Leiterin der Stadtbibliothek hatte ich schon einen gewissen Vorteil, mich schnell reinzufinden.«

Jetzt immer mittwochs

Neue Leiterin ist Gabriele Rubner, die tagsüber als Pressesprecherin der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu in Gengenbach arbeitet. »Deshalb kann ich den Treff vormittags nicht anbieten«, sagte sie. Er findet deshalb nicht mehr jeden zweiten Dienstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr sondern jeden zweiten Mittwoch von 17 bis 18.30 Uhr statt, zum ersten Mal schon am 13. Februar.

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Dabei will sich Gabriele Rubner offen zeigen. »Ich werde erst einmal zuhören und aufnehmen, was sich die Teilnehmer wünschen und dann gemeinsam überlegen, was wir umsetzen können«, sagte sie. Ihr schwebt zum Beispiel vor, aus gegebenem Anlass Antoine de Saint-Exupéry vorzustellen. Aus gegebenem Anlass, weil einige Bilder aus seinem Werk »Der kleine Prinz« für die nächsten drei Jahre den Gengenbacher Adventskalender schmücken werden. Gabriele Rubner könnte sich außer dem gemeinsamen Lesen auch vorstellen, einen Film anzusehen.

Autoren einladen

Weitere Ideen, die noch besprochen werden sollen, sind etwa einmal der Besuch der Frankfurter Buchmesse, den einen oder anderen Autor nach Gengenbach einzuladen, Park- und Gartengeschichten im Garten der Franziskanerinnen zu lesen oder eine Ausstellung zu besuchen, wenn diese mit einem literarischen Werk in Verbindung steht. Christine Weygold-Barth, Leiterin des FSB, wünschte Gabriele Rubner wie Constanze Bühler und Michael Roschach viel Erfolg und Freude an der neuen Aufgabe.

Gegründet hatte den Literaritäten-Treff im Familien- und Seniorenbüro der verstorbene Deutsch-Gymnasiallehrer Wolfgang Welle vor 17 Jahren. Seine Idee war damals, älteren Menschen ein entsprechendes Angebot mit Zugang zur Welt der Bücher zu schaffen.

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