Gemeinderat

Gengenbach: Scheffelstraße wird Einbahnstraße

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22. Januar 2021

Im Zuge der Sanierung von Ver- und Entsorgungsleitungen wird die Scheffelstraße umgestaltet. ©Thomas Reizel

In der Gengenbacher Scheffelstraße werden in diesem Jahr Ver- und Entsorgungsleitungen saniert. In diesem Zusammenhang wird sie umgestaltet und zur Einbahnstraße umgewidmet.

Der Gemeinderat hat am Mittwochabend beschlossen, die Scheffelstraße als Einbahnstraße umzuwandeln. Auf Anregung von Dieter Halsinger, Sprecher der Grünen Liste, wird die Stadt aber prüfen, ob die zweispurige Regelung von der Leutkirchstraße bis zur Weiherfeldstraße erhalten bleiben kann.

In der Scheffelstraße müssen in diesem Jahr die Versorgungs- und Entsorgungsleitungen erneuert werden. In diesem Zusammenhang will die Stadt die Einbahnstraßenregelung ab der Abzweigung Bahnhofstraße in Richtung Stadt einführen. Stefan Rinderle, Leiter des Tiefbauamts, erklärte das Procedere: „Die Parkplätze werden schräg angeordnet und sind mit einer Breite von 2,60 Metern berechnet.“

E-Ladestationen vorgesehen

Berücksichtigt seien auch eine Gehwegbreite von 1,50 Metern, für die Straße 3,70 Meter. „Vorgesehen sind für die Zukunft auch zwei E-Ladestationen und die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED“, erklärte Stefan Rinderle. Unangetastet bleibe die Aufstellfläche vor der Mutterhauskirche.

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Insgesamt sehen die Pläne 22 Parkplätze auf der dem Mutterhaus gegenüberliegenden Straßenseite vor. Drei Längsparkplätze können an der Ecke  Leutkichstraße/Scheffelstraße entstehen. Diese würden allerdings entfallen, falls die Stadt die Anregung von Dieter Halsinger aufgreift.

Bürgermeister Thorsten Erny erklärte, dass auch an Busse im Advent gedacht ist. Je nach Anordnung der Parkplätze, die für den Autoverkehr dann gesperrt wären, finden bis zu vier Busse Platz.

„Das macht Sinn“

Andrea Ahlemeyer-Stubbe, Fraktionssprecherin der SPD, erklärte: „Die Sanierung der Leitungen ist dringend notwendig.“ Auch das weitere Konzept mache Sinn und passe zum Adventskalender. Markus Schilli (Grüne Liste) sieht das ähnlich, empfahl aber, Generaloberin Sr. M. Michaela Bertsch zu fragen, wie das Kloster-Areal in Zukunft aussehen soll. Doch dem erteilte Bürgermeister Thorsten Erny eine klare Absage: „Das ist Sache des Klosters. Da werde ich mich nicht einmischen.“ 

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