Experten präsentierten die Ausschreibungsergebnisse im Rat

Gewerke für das Feuerwehrhaus

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11. September 2018

So sieht das geplante Feuerwehrgerätehaus Hohbergs nach den neuesten Änderungen aus. Der Spatenstich für das 3,9 Millionen teure Projekt soll im Oktober sein. ©kopfarchitekten

Das neue Feuerwehrgerätehaus zwischen Hofweier und Niederschopfheim nimmt immer mehr Gestalt an. In der Sitzung am Montag haben die Damen und Herren Gemeinderäte wichtige Gewerke für den Bau vergeben.

Wie wichtig der Verwaltung das geplante Feuerwehrgerätehaus für Hohberg ist, zeigte sich an den Experten, die es am Montag präsentierten: Oliver Leible (Kopf Architekten), Peter Kirsamer (Wald & Corbe) sowie Ralf Mättler und Stefan Buderer (Vertec) stellten im Gemeinderat die einzelnen Gewerke vor, die Hohberger Räte vergaben sie einstimmig.
Die Gesamtkosten für den Bau betragen 3,9 Millionen Euro brutto, Spatenstich soll im Oktober sein, wie Bürgermeister Klaus Jehle sagte. Das Gewerk Erschließungsarbeiten und Geländeauffüllung geht an die Firma Huber aus Gengenbach – für 477 727 Euro brutto. Peter Kirsamer (Wald & Corbe) stellte es kurz vor.

Sieben Bieter

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Das Gelände liege in einer Wasserschutzzone III und sei zweigeteilt, in Teil 1 der Bauarbeiten erfolgten die Verlegung der Wasser- und Entwässerungsleitungen. Waschwasser und Löschschaum werde gesondert entsorgt, es gibt einen Kombinationsabscheider. Das Dachwasser wird versickert. Auf dem Gelände ist eine Zisterne für Übungen. 
Es habe sieben Bieter gegeben, Kirsamer: »Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden.« Die Firma Huber sei bekannt, sein Büro habe viel mit ihm gearbeitet.
Oliver Leible (Kopf Architekten) stellte das Gewerk Rohbau vor – also Stahlbauarbeiten, das an die Firma Stahlbau Schaub in Gengenbach geht (für 80 417 Euro); und das Gewerk Erd-, Entwässerungskanal-, Abdichtungs-, Stahlbeton- und Mauerwerksarbeiten an die Firma Ritter Bau, Schutterwald (für 785 232 Euro). 

Problem Elektro

Der hintere Teil des Gebäudes sei komplett in Massivbauweise geplant, die Dachkonstruktion der Halle sei in Stahl vorgesehen. Das Ausschreibungsergebnis der Firma Ritter Bau liege leicht über der Kostenschätzung.
Das Gewerk Elektroarbeiten übernimmt nach der Ausschreibung Firma Huber  Gebäudetechnik aus Hohberg – für 418 155 Euro. Weiter beschlossen wurden das Gewerk Heizungsarbeiten – Firma Burg, Offenburg (für 133 691 Euro) und das Gewerk Sanitärarbeiten – Firma Burg, Offenburg (für 134 473 Euro)
Das Angebot fürs Elektro-Gewerk liegt 20 Prozent über der Kostenschätzung. Bürgermeister Klaus Jehle sagte, man habe gehofft, bis zu 100 000 Euro weniger ausgeben zu müssen. Also habe die Verwaltung, noch einmal auszuschreiben: »Aber wir hätten wohl wieder nur dasselbe Ergebnis bekommen. Wir leben in schwierigen Zeiten.« Das Schlimmste sei, dass man kaum mehr Firmen bekomme. Die Damen und Herren Gemeinderäte stimmten der Vergabe aller Gewerke zu – nur bei Elektro gab es zwei Enthaltungen.

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