Fraktion stellt Antrag

Offenburgs Grüne: Klinik-Neubau ja, aber am Ebertplatz

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18. März 2019
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Zu schnell durchgefallen ist aus Sicht der Grünen der Standort Ebertplatz. Sie fordern, einen Neubau bei laufendem Betrieb näher zu untersuchen. ©Ulrich Marx

Die Grünen-Fraktion kritisiert, dass der Ebertplatz in der Standortdebatte keine Rolle spielt, und fordert in einem Antrag an OB Marco Steffens, einen Neubau des Großklinikums am Ebertplatz zu prüfen.

Der Antrag ist nicht neu, am Montag allerdings präsentierten ihn Grünen-Fraktionschef Ingo Eisenbeiß und Grünen-Stadtrat Stefan Böhm in modifizierter Form. Beiden stößt auf, dass es bei der Standortsuche fürs neue Ortenau-Klinikum keine Machbarkeitsstudie gebe, wie dies am Ebertplatz realisiert werden könne.

Im erstmalig im Juli 2018 gestellten Antrag forderten die Grünen zu untersuchen, wie eine Ertüchtigung des Ortenau-Klinikums am Ebertplatz bei laufendem Betrieb vonstatten gehen könnte. Am Montag nun präzisierten Eisenbeiß und Böhm: Eine Ertüchtigung im Bestand sei aufgrund der schwierigen Gebäudestruktur des Klinikums nicht möglich. Im Fokus der Machbarkeitsstudie müsse deshalb die Frage stehen, wie ein sukzessiver Neubau am Standort Ebertplatz realisiert werden könne.

Im Detail soll laut den Grünen untersucht werden: Möglichkeit eines Klinikneubaus bei laufendem Betrieb  auf den Flächen »Bisheriges Klinikum Ebertplatz, Gelände westlich der Moltkestraße (jetzige Krankenpflegeschule), Firmengelände Philipp Kirsch, unter Nutzung von Josefshaus und Bodelschwinghhaus«.

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Es sei inakzepabel, dass für 30 Millionen Euro neue OP-Räume gebaut würden, die dann wieder abgerissen werden, sagte Eisenbeiß. Hauptargument der Grünen für den Antrag sei aber, dass sie die für den Neubau nötige Flächenversiegelung ablehnen. 

»Tabula-Rasa-Einstellung«

Der Grünen-Fraktionsvorsitzende kritisierte die »Tabula-Rasa-Einstellung« nach dem Motto: »Alles, was neu ist, ist besser.«

Eisenbeiß bemängelte weiterhin, dass das Tempo, das der Kreis anschlage, nicht korrekt sei. So sei eine umfassende Bürgerbeteiligung nicht möglich. Außerdem kritisierte er das einseitige Festhalten des Kreises am Standort Windschläg als »kontraproduktiv« für das, »was die BI Bahntrasse erkämpft hat«.

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