Hohberg - Diersburg

Handwerkervesper als Abschluss

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16. Oktober 2019

Die Burdakapelle sorgte beim Weinfest für Stimmung. Die Halle war drinnen und draußen geschmückt. ©Klaus Krüger

Das 52. Diersburger Weinfest ist zuende. Das Handwerkervesper am Montag füllte die Gemeindehalle noch einmal kräftig – die Veranstalter sind mit den drei Tagen durchaus zufrieden.
 

Der Montag auf dem Diersburger Weinfest hat sein eigenes Publikum. Handwerker, natürlich, weil es ja der Tag des Handwerkervesper ist; aber auch die eher Älteren, die sich von Burdakapelle und den „Kosaken“ mit deren Darbietungen verwöhnen lassen. Das hat Herbert Hettig, Vorsitzender des Musikvereins Diersburg, über die Jahre hinweg beobachtet. Der Förderverein des Musikvereins richtet das Weinfest aus.

Gut besucht

Hettig ist froh, dass an den drei Tagen wieder viele Besucherinnen und Besucher den Weg in die Gemeindehalle gefunden haben. Auch am Sonntag, dem Tag der Blasmusik mit Spitzenkapellen aus der Umgebung. Hettig: „Das Wetter am Sonntag war richtig sommerlich. Vielleicht haben deshalb ein paar Leute weniger in dien Halle gefunden. Aber wird sind zufrieden.“

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Das Konzept für die drei Tage steht und stimmt also – Cocktailabend und Kultur („Fidelius Waldvogel“) am Samstag, Blasmuusik am Sonntag und Handwerkervesper am Montag. Herbert Hettig weiß aber auch, dass es ein paar Fragezeichen für die Zukunft gibt – eines sind die „Kosaken“, die auch nicht jünger werden. Ihr Liedgut ist erlesen, sie haben eine große Fangemeinde, und jeder wünscht ihnen noch Jahrzehnte des Wirkens: aber, wie alle Chöre, haben sie Probleme, Nachwuchssänger zu finden. Obwohl es in jüngster Zeit ein paar Mal geklappt hat.

Doch das sind Spekulationen um die Zukunft. Diesmal haben die Männer um Peter Kupfer ihre Gäste wieder prachtvoll unterhalten. Wie auch die Burdakapelle.

Für Förderverein und Musikverein bedeuten die drei Tage Weinfest nicht nur Vergnügen, sondern viel Arbeit. Rund 70 Helferinnen und Helfer sorgen dafür, dassalles rund läuft – nicht nur Aktive, sondern auch passive Vereinsmitglieder. Wenn es dann vorbei ist, wird erst einmal tief durchgeatmet. „Jetzt haben wir nicht mehr viel zu tun“, sagt Herbert Hettig. Noch ein Auftritt auswärts und, später im Jahr zu Weihnachten, einen in der Kirche.  

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