Abschied nach 40 Jahren im Gemeinderat

Hans-Peter Wagner wird Ehrenbürger der Stadt Zell

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25. Juni 2019

Hans-Peter Wagner erhält die höchste Ehrung der Stadt Zell. ©Dietmar Ruh

Hans-Peter Wagner, seit 40 Jahren Gemeinderat in Zell a. H., seit 1976 im Ortschaftsrat und seit 1990 Ortsvorsteher von Unterharmersbach, wird Ehrenbürger der Stadt Zell. Dies gab Bürgermeister Günter Pfundstein am Montag  im Gemeinderat bekannt.

Die letzte Sitzung des bisherigen Gemeinderats Zell war geprägt von Ehrungen für langjährige Tätigkeit in den Ortschaftsräten und im Gemeinderat Zell. Und es galt, Abschied von sechs Gemeinderäten zu nehmen, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai nicht mehr kandidiert hatten. 

So auch von einem kommunalpolitischen Urgestein: Hans-Peter Wagner (CDU) sitzt seit 1980 im Gremium und ist somit der dienstälteste Gemeinderat, den die Stadt  Zell jemals hatte. Seit 1976 ist Wagner Mitglied im Ortschaftsrat Unterharmersbach und seit April 1990 ist er dort auch Ortsvorsteher.

Für diese lange Zugehörigkeit zur Kommunalpolitik gab es die höchste Ehrung des Städte- und Gemeindetags, das Abzeichen in Gold mit Lorbeerkranz. Die zahlreichen Besucher im großen Saal des Kulturzentrums und der gesamte Gemeinderat spendeten Hans-Peter Wagner minutenlang stehend Applaus, als Bürgermeister Günter Pfundstein dem langjährigen Stadtrat die Ehrung überreichte.

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Die wichtigste Nachricht hatte sich Zells Bürgermeister bis zum Schluss aufgehoben: »Der Gemeinderat hat in der nichtöffentlichen Sitzung am 3. Juni einstimig beschlossen, Hans-Peter Wagner die Ehrenbürgerwürde der Stadt Zell zu verleihen«, gab Pfundstein bekannt und sorgte damit für den nächsten stehenden Beifall im Kulturzentrum. Die Verleihung mit Eintrag ins Goldene Buch der Stadt erfolgt beim Silvesterempfang am 31. Dezember. Wagner wird damit nach Franz Disch, Willi Isenmann, Dietmar Lauermann und Alt-Bürgermeister Hans-Martin Moll der fünfte Ehrenbürger der Stadt seit 1948.

»Total überrascht«

Hans-Peter Wagner (75) selbst war sichtlich gerührt über die Ehrung. Auf OT-Nachfrage meinte er gestern: »Ich war total überrascht und habe es zu Anfang gar nicht richtig realisiert. Aber dann habe ich mich riesig gefreut. Es bedeutet für mich eine große Ehre, Ehrenbürger meiner Vaterstadt zu werden. Ich habe mich immer mit ganzer Kraft und Hingabe für unsere Stadt und für meine Ortschaft eingesetzt. Über die hohe Ehre bin sehr glücklich und auch ein bisschen stolz.«

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