Bei den Kleebolle ist immer was los

Hartmut Joggerst ist neuer Oberzunftmeister

Autor: 
Norbert Knapp
Lesezeit 2 Minuten
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09. Februar 2019

Auch als Zunftmeister prägte Hartmut Joggerst (Zweiter von links) die Fasent in Windschläg. Unterstützung bekam er dabei von Beate May, der damaligen Oberzunftmeisterin Ursula Hansmann und Ortsvorsteher Ludwig Gütle (v. l.). Jetzt ist Joggerst selbst Oberzunftmeister. ©Zunft

Seit den Wahlen bei der Hauptversammlung der Kleeburger Narrenzunft Windschläg (wir berichteten) gibt es einen neuen Oberzunftmeister: Hartmut Joggerst. Er führt die Zunft erstmals in dieser Position durch die Kampagne. Die Kleeburger Narrenzunft hat sich bei der Wahl für einen erfahrenen Kandidaten entschieden, der seit 2006 zusammen mit Ursula Hansmann als deren Stellvertreter an der Spitze der Narren stand. Wir haben mit ihm gesprochen.

Herr Joggerst, das Spitzenamt bei der Windschläger Narrenzunft ist für Sie eigentlich nichts Neues, da Sie als Stellvertreter ihrer Vorgängerin Ursula Hansmann gewusst haben, was auf Sie zukommt.

Hartmut Joggerst: Ja, wir beide waren über drei Wahlperioden ein eingespieltes Team und haben uns immer ergänzt.

Sie haben sicherlich schon längere Zeit bei den Narren mitgewirkt?

Joggerst: Ich bin schon mit 14 Jahren dem Fanfarenzug beigetreten. Dort bin ich heute noch Gruppenleiter und somit 44 Jahre dabei. Schon vor dem Zunftmeisterposten war ich im Narrenrat Beisitzer.

Sie sind auch für ihre vielen Auftritte bei den Kleebollenbällen bekannt.

Joggerst: Ja, ich habe mich immer bemüht, nicht nur diese Veranstaltung, sondern das ganze Vereinsleben aktiv mitzugestalten.

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Ein gestandener Mann steht nun an der Spitze einer großen Zunft, dem zweitgrößten Verein im Dorf. Hatten Sie keine jüngeren Gegenkandidaten?

Joggerst: Nein, wir hatten uns vorher schon um die Inte­gration der Jugend bemüht. Mit meinen beiden Stellvertretern, Manuela Holdermann und Wendelin Männle, sind ebenfalls vertraute und bewährte Mitstreiter gewählt worden. Aber die Jugend ist im neuen Narrenrat stark vertreten. Alt und Jung arbeiten schon immer gut zusammen.

Haben Sie ein besonderes Programm für ihre neue Position?

Joggerst: In erster Linie geht es mir darum, den Verein in gewohnter Weise weiterzuführen. Wir wollen Traditionen bewahren, Brauchtum pflegen und gleichzeitig Neuerungen aufgeschlossen sein.

Mit dem 11. November begann die Narrenzeit, die bis Aschermittwoch andauert. Dann haben sie wenigstens im übrigen Jahr relativ Ruhe?

Joggerst: O nein, wir sind ein Verein wie jeder andere und haben zahlreiche gesellige und andere Veranstaltungen über das Jahr. 
Da gibt es Ausflüge, Herbstfeste wie zuletzt »Angesagte Deutsch« mit Musik und Tanz. Wir lassen uns immer etwas einfallen.

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