Planung wurde in Weier vorgestellt

Heimattage 2022 rücken näher: "Optimismus ist Gebot der Stunde"

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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15. Mai 2021

©Christoph Breithaupt

Wanderweg und Festtage: Der Planungsstand der Heimattage 2022 wurde im Weierer Ortschaftsrat vorgestellt.

Die „Heimattage 2022“ rücken näher. Marlon Grieshaber, städtischer Geschäftsstellen-Leiter „Heimattage“, stellte den Planungsstand im Weierer Ortschaftsrat dar. Angesichts der weiter unklaren Entwicklung der Pandemie werde aktuell geplant, wo das möglich sei. „Wir unterhalten uns mit Akteuren und Künstlern, können aber aufgrund der Zahlen weiterhin keine Verträge abschließen“, berichtete Grieshaber.

Optimismus sei das Gebot der Stunde, „so gehen wir die weiteren Planungen auch an“, so der Geschäftsführer. Eine weitgehende Rückkehr zu einem „normalen“ Alltagsleben 2022 wünschten sich derzeit viele Menschen. Anders gehe es auch den Verantwortlichen bei der Stadt nicht. In Sachen Wanderweg, der alle elf Ortsteile einbeziehe, zollte Grieshaber dem Ortschaftsrat Weier Lob. „Sie haben uns mit Vorschlägen und Ideen fleißig und dynamisch unterstützt“, unterstrich er.

Grieshaber stellte den Rahmen der im September 2022 geplanten „Landesfesttage“ dar, bei dem auch die Ortsteile eingebunden werden sollen. Unterstützung seitens der Ortsteile könne auf verschiedene Weise erfolgen, das werde seitens der Stadt mit bis zu 5000 Euro pro Ortsteil finanziell gefördert. Auf der zwischen Salmen und Rée-Carrée angedachten Festmeile, die auch die Seitenstraßen umfassen soll, könnten sich die Ortsteile mit Ständen präsentieren. Angedacht sind Stände von fünf auf drei Meter Größe, die Gestaltung soll den Ortsteilen überlassen werden.

"Im Einzelfall besprechen"

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Grieshaber zeigte sich offen beim Thema, ob Vereine für die Standgestaltung eigenes Material mitbringen oder auf Ausrüstung der Stadt zurückgreifen sollten. „Das kann man im Einzelfall besprechen.“ Auch eine historische Aufmachung der Stände sei zwar eine Möglichkeit, aber keine zwingende Vorgabe. „Man sollte Ihren Ortsteil erkennen können. Ansonsten machen wir seitens der Stadt keine expliziten Vorgaben“, so der Geschäftsführer.

Bei der Frage nach Verpflegungs- oder Aktionsangebot zeigte sich Grieshaber ebenfalls völlig offen. Die Standgröße sei mit 15 Quadratmetern eine Richtgröße, die man zum jetzigen Zeitpunkt so im Hinterkopf habe. „Wenn Sie allerdings sagen, das könnte eventuell eng werden, dann prüfen wir gemeinsam die Möglichkeiten“, stellte Grieshaber auf die Frage eines Vereinsvertreters in Aussicht. Beispielsweise bestehe bei der Freifläche ein gestalterischer Spielraum.

Hinsichtlich der für den 1. Mai 2022 geplanten Eröffnung des Wanderwegs wurde auf parallel stattfindende Festivitäten in Offenburg und Umgebung hingewiesen. Dazu sagte Grieshaber, auf örtliche Veranstaltungen könnte beispielsweise auch vom Wanderweg abzweigend hingewiesen werden. Das sei problemlos einzubinden.

Generell müsse man sich 2022 „auf ein Jahr mit viel Flexibilität und kurzen Entscheidungswegen einstellen“. Auf die Unterstützung der Ortsteile hoffe man – entsprechende Entwicklungen rund um Corona natürlich vorausgesetzt – ganz stark.

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