Ortschaftsrat

Helmut Roth: mehr Rücksicht

Klaus Krüger
Lesezeit 2 Minuten
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07. Oktober 2022
Quad fahren in der Natur (Symbolbild) ist im Ichenheimer Naturschutzgebiet nicht willkommen. Das sagt Ortsvorsteher Roth. 

Quad fahren in der Natur (Symbolbild) ist im Ichenheimer Naturschutzgebiet nicht willkommen. Das sagt Ortsvorsteher Roth.  ©Michael Bahlo/dpa

Der Ichenheimer Ortsvorsteher beschwert sich in der Sitzung seines Gremiums über die zunehmenden "Freizeithocks" mitten im Naturschutzgebiet, mit zum Teil fatalen Folgen.

Neuried-Ichenheim. Die Sitzung des Ortschaftsrats war schon mehrmals Forum für Beschwerden - an diesem Mittwoch war es eine von Ortsvorsteher Helmut Roth direkt. „Ich habe mich gegen die steigende Zahl von Freizeithocks ausgesprochen“, sagt der Ichenheimer Ortsvorsteher. Was er damit meint, ist das wachsende Kanuvergnügen auf Ichenheimer Gewässern; zumindest solche, die von gewerblichen Anbietern organisiert werden. „Die kommen mittlerweile von Karlsruhe bis Freiburg zu uns.“ Im Sommer sei die Elz gesperrt gewesen, der Andrang in Ichenheim sei größer geworden. Die Anbieter würden immer zahlreicher, das Naturschutzgebiet leide. 

Natur zerstört

Ort des Geschehens ist ein Naturschutzgebiet, und nicht alle Kanuten verhalten sich pfleglich und rücksichtsvoll gegenüber Mutter Natur. „Wir müssen uns darüber einmal Gedanken machen“, forderte Roth.

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Was ihn auch stört, sind die gewerblichen Quadtouren (Vierradfahrzeuge) aus der Region. „Die sind am Wochenende über die Wiese gefahren. Das Ergebnis sei nicht schön.“ Die Wiesen seien Privateigentum, das mit solchen Aktionen zerstört würde.

Auch der Alkohol habe eine unrühmliche Rolle gespielt. Helmut Roth stellt klar: „Wir sind froh um jeden, der zu uns kommt – aber er sollte sich an die Spielregeln halten.“ Es dürfe nicht sein, dass die Natur  wahllos zerstört würde. Der Besuch von außerhalb wäre gar kein Problem, wenn man unbeschadet aneinander vorbeikomme. 

Helmut Roth wollte nach eigenen Worten „dem Gemeinderat für seine Arbeit etwas mitgeben“ – damit die Mitglieder sich Gedanken machen, wie der Sache beizukommen sei. Da traf es sich gut, dass auch Bürgermeister Tobias Uhrich in der Sitzung dabei war. 

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