Kunstrasen ist marode

Hilferuf der Hockey-Abteilung gehört: Sanierung früher

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11. Februar 2019

Uneben und gefährlich: der Kunstrasen im Schaible-Stadion. ©Stephan Hund

Der Alarmruf der Hockey­abteilung des ETSV Offenburg wurde gehört. Der städtische Sportchef Michél Elsté schlägt den Offenburger Stadträten vor, die Sanierung des maroden Kunstrasens des Schaible-Stadions schon 2019 statt 2021 zu vorzunehmen.
 

Die Unebenheiten des Kunstrasens des Karl-Heinrich-Schaible-­Stadions sind in zweierlei Hinsicht gefährlich: Erstens bergen die unkontrolliert verspringenden Bälle eine große Verletzungsgefahr für die Spieler. Zweitens gefährdet der schlechte Zustand des Platzes die Hockey-Abteilung des ETSV Offenburg in ihrer Existenz – denn in den vergangenen Jahren wanderten aus diesem Grund viele Spieler zu anderen Vereinen ab. Abteilungsvorsitzender Harry Hölzer und Fördervereinsvorsitzende Nicole Diebold wandten sich deshalb mit einem Hilferuf an die Stadt und an die Öffentlichkeit (OT, 6. August 2018) – und sie fanden offentsichtlich Gehör. 

Ursprünglich 2021

In der Vorlage für die Sitzung des Schul- und Sportausschusses am Mittwoch, 20. Februar, 18 Uhr, im Salmen schlägt der städtische Sportchef Michél Elsté vor, die Sanierung des Kunstrasens von 2021 auf dieses Jahr vorzuverlegen.
Elsté attestiert der Abteilung ein großes Engagement und berichtet, dass diese nach dem Bau des Kunstrasens im Schaible-Stadion 2007 eine intensive und fruchtbare Jugendarbeit aufgebaut habe. Die Offenburger Hockey-Familie habe ferner viele über die Stadtgrenzen hinaus gelobte Turniere und Senioren-Länderspiele ausgerichtet. Durch den schlechten Zustand des Platzes werde diese positive Entwicklung nun torpediert.

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Konkret schlägt Elsté deshalb vor, bereits im Sommer/Herbst dieses Jahres das Schaible-Stadion mit einem wassergestützten und hockeytauglichen Kunstrasen neuester Generation auszustatten, der aus deutlich kürzeren Fasern besteht (zwölf Millimeter). 

In einer zweiten Phase (2020 oder 2021) soll überdies ein circa ein Meter breiter Weg um den Kunstrasen gepflastert werden, um unerwünschten Einwuchs von Naturrasen in den Kunstrasen zu reduzieren. Ferner sollen eine umlaufende Barriere mit Doppelstabmattenzaun sowie Ballfangzäune­ installiert werden und für mehr Sicherheit sorgen. 

Der Platz ist laut Elsté nach der Umgestaltung auch für Fußball oder American Football geeignet.

KOSTEN: Die Umgestaltung soll 295 000 Euro kosten. Davon trägt die Stadt 103 500 Euro, der Badische Sportbund 88 500 Euro und der Verein 103 000 Euro.

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