Bis 5. Januar

Holzschnitte von Walter Eberhardt im Ortenberger Rathaus ausgestellt

red/tom
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30. September 2022
Laudator Herbert Oesterle zeigt die Druckplatten für Farb-Holzschnitte von Walter Eberhardt.

Laudator Herbert Oesterle zeigt die Druckplatten für Farb-Holzschnitte von Walter Eberhardt. ©Volker Gegg

Ob im sakralen Raum oder an den Wänden im ersten Obergeschoss des Ortenberger Rathauses: Die derzeit zu sehenden Farb-Holzschnitte des einst in Gengenbach lebenden und in Herbolzheim schaffenden Künstlers Walter Eberhardt zeigen ihre Wirkung und Ausstrahlungskraft.

Am Donnerstagabend wurde im Rahmen einer sehr gut besuchten Vernissage die neue Ausstellung der Gruppe KiR (Kunst im Rathaus) eröffnet. Zum erstem Mal sind in den öffentlichen Räumen des Verwaltungstrakts, Werke von Eberhardt zu bewundern. Allerdings, aus dem umfangreichen bisherigen Werken Eberhardts, hat man sich auf zehn Farb-Holzschnitte fokussiert, welche sich allesamt mit dem Sonnengesang des Heiligen Franziskus von Assisi auseinandersetzen.

„Der Sonnengesang oder Cantico della Creature (Loblied der Schöpfung) preist die Schönheit der Schöpfung und dankt Gott dafür“, brachte es Herbert Oesterle in seiner Ausstellungseinführung auf den Nenner. Es gibt nur sehr wenig „Schriftliches“, was vom wohl populärsten Heiligen Italiens persönlich verfasst wurde.

Der Hymnus des Sonnengesang der um die Jahre 1224/1225 im hochmittelalterlichen Dialekt Umbriens verfasst wurde, ist auch heute vielen Menschen teils in Liedern, teils in seiner deutschen Übersetzung präsent. Eberhardt zeigt in seiner neuen Ausstellung sowohl „Bruder Sonne“ als auch „Schwester Mond“ oder Bruder Wind, und den Tod.

Warum die Sonne männlich oder der Mond weiblich vom Heiligen angesprochen wird, ist unter anderem dem romanischen Sprachgebrauch geschultert, wie Oesterle recherchiert hat, „Das darf uns nicht verwirren. Asterix würde sagen: Die spinnen die Römer. Oder die Italiener.“

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Arbeit auf dem Abtsberg

Dort wo seit 1992 die Portiunukula-Kapelle steht, auf dem Gengenbacher Abtsberg, hatte in den 90er-Jahren Eberhardt in der Nähe sein Atelier und damit auch im Umfeld der franziskanischen Bewegung und des heutigen Tagungshauses La Verna.

„Auf dem Franziskus-Stationenweg ordnete Eberhardt seine Gedanken, genoss die Stille und auch Bruder Wind und Bruder Sonne“, wie Oesterle ausführte. Daher kam wohl auch der Entschluss, die einzelnen Stationen in einem Farb-Holzschnitt-Zyklus wiederzugeben.

Mit seiner Malerei und seinen Holzschnitten und auch Skulpturen aus Holz stellt er stets den Menschen in den Mittelpunkt. Der Popchor „Virtous Voices“ sorgte für den guten Ton. Die Ausstellung ist noch bis 5. Janaur zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

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