Offenburg - Fessenbach

Hubert-Burda-Grundschule Fessenbach führt "Wakatanka" auf

Autor: 
Ursula Haß
Lesezeit 3 Minuten
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24. Juni 2018

(Bild 1/2) Die Schülerinnen und Schüler der Hubert-Burda-Grundschule: Glückliche Akteure, Indianer und weiße Siedler vereint, am Ende des Musicals »Wakatanka«. ©Ursula Haß

Ganz große Bühne – die Entführung in den amerikanischen Wilden Westen ist den Schülern der Hubert-Burda-Grundschule mit dem Musical »Wakatanka« vollauf gelungen und verdient eine »Eins Plus«.
 

Nach drei Jahren war es wieder soweit: Vorgestellt wurde im Rahmen der Kooperation der Hubert-Burda-Grundschule und dem Musikverein Fessenbach mit dem Musical »Wakatanka«. Die zwei Aufführungen, an der alle 81 Schülerinnen und Schüler sowie das große Orchester des Musikvereins teilnahmen, wurde mit viel Applaus und Bravorufen bedacht. »Chapeau« oder in Indianersprache: »Howgh, Wakatanka, Howgh!« 

Bereits die Zelte am Eingang zur Reblandhalle machten neugierig und auch drinnen gab es natürlich in echter Wildwestmanier die Steckbriefe der auftretenden Kinder, alle selbst verfasst und mit Foto natürlich. Indianerhäuptling, Schulleiter Patrick Scharte, begrüßte die Gäste, darunter auch die »Kluge Rathausspitze«, OB Edith Schreiner, Ortsvorsteher »Schützende Hand«, alias Paul Litterst und vor allem auch die Sponsoren, die »Geldgebenden Hände«. 

Ein neues Abenteuer

Und so stürzten sich nach drei Jahren die »Blutsbrüder«, Schule und Musikverein, wieder in ein neues Abenteuer, bemerkte Scharte, wobei auch Jungmusiker im Orchester mitspielten, die bereits vor drei Jahren selbst noch als Schüler auf der Bühne standen. Adler, Wolf und Bär waren die Erzähler, die die Geschichte von »Wakatanka«, einem Musical von Christian Kunkel in der Bearbeitung von Regisseurin Katharina Weege, den Besuchern näher brachten. Und so lernten die Zuschauer Häuptling »Wachsames Auge«, die »Sanfte Butterblume«, die Eltern der »Kleinen Bärin« sowie ihre Freunde »Flinker Fuß«, »Gelbe Feder«  oder »Frischer Wind« und viele andere Indianerkinder – die kleinen Helden der Geschichte kennen. Die machten sich gemeinsam auf den Weg zu den Bleichgesichtern, um zu erfahren, weshalb keine Büffel mehr in den Indianergründen grasen. 

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Der Tanz zur Büffeljagd der Indianermänner mit dem Hilferuf zum »Großen Manitu« war ebenso beeindruckend, wie der Tanz der Wind- und Tiergeister mit »Heja, Heja, Manitu«. Toll auch die Kostüme und Masken aller Akteure. Immer wieder Lachen im Publikum war beim Auftritt des »coolen« Sheriffs zu hören, der neben vielen anderen Akteuren auch schauspielerisches Talent entwickelte. Viele Bravo-Rufe gab es bei den Tänzen, unter anderem dem Dauerlauf durch die Prärie, beim Lied von Billy the Best– dem Helden der Prärie oder dem gemeinsamen Tanz der Indianerkinder mit Tobi, dem weißen Farmerjungen.  

Nicht nur Manitu gedankt

»Nichts ist für immer«, war letztendlich die Erkenntnis der Kinder. »Doch zunächst wollen wir gemeinsam feiern«, forderte Häuptling »Wachsames Auge« auf und so war es dann auch. Dabei wurde nicht nur Manitu gedankt, auch den vielen fleißigen Händen, den Eltern, dem Förderverein, der Regie (Katharina Weege), dem Chor (Felicitas Steiner), dem Schulleiter Patrick Scharte, dem Dirigenten Alfred Hann. 

Ein ganz großes Dankeschön galt auch den Musikern, die für ihre musikalische Bestleistung einen  Extra-Applaus erhielten. Alles hatte perfekt geklappt, und so war auch dieses zweite große Kooperationsprojekt von Schule und Musikverein vollauf gelungen und verdient großen Respekt. 

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