Offenburg

»Ich kann frische Ideen einbringen«

Autor: 
Bettina Kühne
Lesezeit 2 Minuten
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29. Mai 2009
Die Jugend ist unpolitisch, heißt es. Und selbstverliebt. Und doch finden sich auf den Offenburger Listen für die Gemeinderatswahl am 7. Juni junge Kandidaten, manche gerade 19 geworden. Wir haben uns mit den jeweils zwei Jüngsten jeder der fünf Parteien unterhalten – über Motivation, Erwartung, Engagement. Jeden Tag stellen wir zwei vor.
Ohne Stress kann ich nicht leben, ich mache einfach gerne viel.« Mit diesem Bekenntnis zum breiten Engagement war es für die Freien Wähler nicht so schwierig, den jungen Polizisten als Gemeinderatskandidaten zu gewinnen. Ganz locker bei einem Abendessen haben Angi und Werner Morstadt nachgehakt, ob Stefan Konprecht gerne für die Freien Wähler kandidieren wolle. »Ich habe mich erst einmal informiert, was auf mich zukommt«, erinnert sich der Kernstädtler. Er kam zu der Einschätzung, dass die Aufgaben eines Stadtrates für ihn gut zu bewältigen sind. Und da die Freien Wähler für parteiunabhängige Entscheidungen stünden, identifizierte sich der Polizist leicht mit dieser Gruppierung, bei der er nun auf der Liste steht. Im Spätjahr trat er der Vereinigung bei. Sofort wurde er auch mit Vorstandsaufgaben betraut. »Mein Aufgabenbereich ist Jugend, Sicherheit und Sport«, erklärt der 23-Jährige. Alle drei Themenkomplexe liegen ihm persönlich nahe. »Durch mein Alter kann ich frische Ideen einbringen«, ist er sich sicher. Er ist Faustballer Darauf will er sein Augenmerk richten, falls er in den Gemeinderat einzieht. Als aktiver Sportler – Konprecht ist Faustballer – weiß er um die Probleme in und mit den Sporthallen. »Vor allem die kleineren Sportarten haben es nicht leicht«, erklärt er. Durch seine Aktivitäten im Sport bekommt er ohnehin immer viel mit: »Das ist wichtig, schließlich will ich die Meinung vieler vertreten.« Und bei der Bereitschaftspolizei in Lahr, wo er tätig ist, bekommt er die »aktuellen Tagesthemen« mit. Für sich selbst braucht Konprecht wenig Zeit. Wenn er frei hat, unterstützt er seine Eltern im Betrieb. Er kümmert sich dann um die grafischen Auftritte und die Werbung. Jetzt macht er erst einmal Werbung in eigener Sache und ist am Stand in der Innenstadt zu sehen. Da hätten sich bislang gute Kontakte ergeben: »Die Gespräche sind positiv, die Leute aufgeschlossen.« Er möchte sich für seine Heimatstadt engagieren, weil sie ihm am Herzen liegt: »Man kann hier was bewirken.« bek

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