Neuried - Ichenheim

Ichenheim genießt die Fasent

Autor: 
Hans Weide
Lesezeit 3 Minuten
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18. Februar 2020

Einen bunten IG-Fasent-Owe richtete die örtliche IG der Vereine in der Ichenheimer Halle aus. Das Publikum war begeistert. Im Bild, die Damengarde aus Altenheim. ©Hans Weide

Der große Fasent-Owe der IG-Ichenheim in der voll besetzten Langenrothhalle erfüllte alle Erwartungen, die man mit einem solchen Ereignis verbindet.

Wer nicht weiß, was „Sein oder nicht sein“ auf Ichnerisch heißt, dem wurde das beim traditionellen IG-Fasent-Owe unter dem Motto „Drbii oder nit drbii“ in einer mit vielen Höhepunkten gespickten Form übersetzt. Die Zusammenarbeit der beteiligten Ichenheimer Vereine hatte sich auch beim Feiern bewährt, denn was dabei herauskam, war beispielhaft. Es gab sogar eine leichte Steigerung zu den bisherigen Abenden. 

Fetziger Einstieg

Die 15 Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Ichenheim, die MVI-Fetzer, heizten zu Beginn unter der Leitung von Jannik Herrmann dem Publikum tüchtig ein. Angesagt wurden sie – wie auch das gesamte Programm – von Simone Kieper; in einem hübsch anzusehenden Engelskostüm. Hervorzuheben sind auch die Darstellungen des „Nummerngirls“, mit denen sehr originell auf die jeweilige Prorammpunkte hingewiesen wurde.

 
Schlag auf Schlag wechselnden sich Tänze, Büttenreden und Sketche ab, was das Publikum teilweise mit enthusiatischen Beifall quittierte. Getanzt wurde von den Funkenmariechen des TV Ichenheim, die mit einem klassischen Gardetanz den Anfang machten. Im Gegensatz dazu tanzten die Hip-Hop Kids des gleichen Vereins nach modernen Rhythmen. Der TV hat ebenso gute Tänzerinnen wie der TuS Altenheim, der mit einem originellen Showtanz seiner Damengarde das Programm bereicherte. Ebenfalls aus Altenheim gastierte die moderne Formation des Musikvereins, „Next Step“, mit einem rassischem Charleston in entsprechenden Kostümen.

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Weitere Gäste auf der Bühne war das Hexenballett aus Grafenhausen, das unter anderem mit ihrem Can-Can gar nichts mit Hexen gemeinsam hatte.  
Als „D’Ulrich vom MRSV“ stieg Roland Reichenbach als erster in die Bütt. Er stellte sich als guter Beobachter der Ereignisse im Ort bis hin zur großen Politik heraus. Beobachtet hatte auch Axel Fischer den letztjährigen Laternenumzug, wobei ihm einige Ungereimtheiten aufgefallen waren.

Das Eheleben

Dass das langjährige Zusammenleben von Eheleuten nicht immer einfach ist, bewiesen in jeweils unterschiedlichen Sketchen Tamara Krämer und Simon Lechleiter sowie Franziska Siegenführ und Pascal Grieshaber. Zwei Welten trafen beim Gespräch zwischen Oma und Enkelin aufeinander, dargestellt von Marianne Siegenführ und Stefanie Rudolf – und das war äußerst lustig anzuhören. Wie in den vergangenen Jahren setzte Jörg Reichenbach wieder einen Höhepunkt. Seine Kommentare und sein Gesang, den er mit der Gitarre begleitete, waren eine Klasse für sich. Bevor man sich zum großen Finale auf der Bühne versammelte, zeigten die Ichenheimer Hexen in entsprechender Aufmachung und Utensilien, was man alles am Strand erleben kann. Laut wurde es dann beim Einmarsch der „Scholledudler“, eine Guggemusik aus Meißenheim und Ichenheim. 

Anschließend musste man jedoch noch nicht nach Hause gehen, denn dann gab es noch die Party mit DJ „Tobi“.

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