Gemeinderat reagiert auf Beschwerden der Anwohner

In Fröschbach gilt bald Tempo 30

Autor: 
Winfried Köninger
Lesezeit 2 Minuten
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21. Januar 2021

In der engen und kurvenreichen Straße durch den Ortsteil Fröschbach soll Tempo 30 kommen. ©Winfried Köninger

Der Gemeinderat Biberach reagiert auf Klagen über zu schnelles Fahren und erhöhtes Verkehrsaufkommen. Die Strecke Bruch – Fröschbach soll eine Verkehrsschau unter die Lupe nehmen.

Der Biberacher Gemeinderat hat in seiner Sitzung am vergangenen Montag die Einrichtung einer „Tempo-30-Zone“ im Ortsteil Fröschbach befürwortet. 

Der Wunsch innerhalb dieses westlichsten Ortsteiles von Biberach, die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu reduzieren, geht auf eine Verkehrsschau im Jahr 2015 zurück. 
Der Gemeinderat konnte sich damals allerdings noch nicht zu einer solchen Maßnahme entscheiden. Man wollte sich unter anderem auf die Erstellung eines neuen Verkehrskonzeptes berufen, zu dem es bisher noch nicht gekommen ist. 

Druck hat sich erhöht

Zwischenzeitlich hat sich der Druck zur Einrichtung einer „Tempo-30-Zone“ aus dem Ortsteil massiv erhöht. Das Hauptargument ist dem zu rasanten Verkehr aus Richtung „Bruch“ geschuldet. Die bisher zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h ab dem Ortseingangsschild aus Richtung Bruch wird häufig nicht eingehalten. Die Zunahme des Verkehrsaufkommens insgesamt und die steigende Zahl an Kindern in diesem Ortsteil waren weitere Gründe, die Geschwindigkeit von bisher 50 km/h auf 30 km/h zu fordern. 

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Der Straßenabschnitt ist auch Teil des stark frequentierten „Kinzigtal Radweges“. Für Georg Fletschinger (FW) erlaubt die zum Teil enge und kurvenreiche Ortsdurchfahrt eigentlich kaum höhere Geschwindigkeiten als die geforderten 30 km/h. „Das Problem liegt im südöstlichen Eingangsbereich der Straße aus Richtung Bruch mit der zu hohen Anfangsgeschwindigkeit“, sagt er.

 Dieser gesamte Straßenabschnitt zwischen den beiden Ortsteilen Bruch und Fröschbach war dann auch Gegenstand der weiteren Diskussion. Ludwig Schüle (FW) wie auch Angelika Ringwald (CDU) und Hubert Scharffenberg (SPD), sahen nicht angepasste Geschwindigkeiten in dieser Gemeindestraße als Hauptübel: Theoretisch sei Tempo 100 zulässig, das sei hier einfach zu hoch. 

Unabhängig von der zu hohen Geschwindigkeit im Vorfeld der geschlossenen Ortschaft ist auch der Fahrradverkehr auf der gesamten Strecke einer großen Gefahr ausgesetzt. „Von den 100 km/h müssen wir hier runter“, war der Tenor aller drei Redebeiträge. 

Bürgermeisterin Daniela Paletta machte daraufhin den Vorschlag, bei der nächsten Verkehrsschau dieses Problem anzugehen. Die Abstimmung über den Beschlussvorschlag zur Einrichtung einer „Tempo-30-Zone“ in Fröschbach erfolgte einstimmig.

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