Waldservice Ortenau:

Infotag zur Sicherheit bei der Waldarbeit

Autor: 
Redaktion
Lesezeit 2 Minuten
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12. August 2019

Sicherheit auf allen Wegen: Das gilt auch für die Arbeit im Wald, auf die hingewiesen werden muss. ©Waldservice Ortenau

Der jährlich organisierte Arbeits- und Gesundheitsschutztag der Waldservice Ortenau eG fand diesmal im Strohbacher Wald statt. Ziel war, bei der Arbeit im Wald auf die eigene Sicherheit zu achten.

Rund 230 Forstwirte, Mitarbeiter Amt für Waldwirtschaft, Revierleiter, Lohnunternehmer, Beschäftigte und Azubis frischten ihr Wissen über Gefährdungen für Sicherheit und Gesundheit auf. An mehreren Stationen wurden die Teilnehmer des Arbeits- und Gesundheitsschutztags in Gruppen über unterschiedliche Themen informiert. Zum einen übernahmen das Mitarbeiter der Waldservice Ortenau, zum anderen Partner wie etwa die SVLFG als zuständige Unfallversicherung oder die UKBW als Unfallkasse. Deren Fokus lag auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

»Man muss das eigene Verhalten immer wieder hinterfragen und wenn die Waldarbeit mit unseren Unterweisungen ein bisschen sicherer wird, dann hat sich jede einzelne Maßnahme gelohnt«, sagte WSO-Geschäftsführer Kurt Weber auf dem Weg zu einer der Stationen.

Die Entwicklung bei der Arbeit im Wald gehe schließlich immer weiter, es gebe jedes Jahr etwas Neues. Das betreffe das Arbeiten mit Maschinen genauso, wie das Umgehen mit Stress, aber auch das Verhalten im Arbeitsalltag.
Unter anderem ging es beim Infotag um das Verhalten bei Trockenschäden und Borkenkäferbefall. Interessant war hier die Vorstellung von »LogBuch« durch Friedrich Hollmeier, welcher dies auch mit entwickelte.

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Mit »LogBuch« erfassen Revierförster oder Baumgutachter schon beim Auszeichnen im Bestand Baumdaten und Sicherheitshinweise per Sprache. Der GPS-Empfänger lokalisiert parallel den Standort. Mit der angebotenen Hard- und Software können Revierleiter beim Auszeichnen im Wald nicht nur die GPS-Position des ausgezeichneten Baumes erfassen, sondern auch besondere Hinweise für Forstwirte – und auch Forstmaschinenfahrer. Mittels einer Sprachfunktion können hier zu jedem Baum weitere Informationen gespeichert werden. Zum Beispiel um welche Baumart es sich handelt, ob der Baum faul ist oder ob für die Fällung bestimmte Werkzeuge nötig sind. Diese werden dann mittels W-Lan in das webbasierte LogBuch-System übertragen und dargestellt.

Dies dient für eine noch effizientere Verwaltung des gesamten Bestandes und somit für einen reibungsloseren Ablauf in der Holzprozesskette.

Schadholzaufarbeitung, Teilmechanisierte Holzernte, Arbeitsschutztechniken bei Problemfällung und Wartung von Motorsägen sowie Umgang mit Helmfunktion waren weitere Themen des Tages.
Bei den Unterweisungen ging es darum, Gefährdungen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu erkennen.

Im Anschluß der Lerneinheiten gab es einen regen Austausch der Teilnehmer untereinander im Festzelt in Strohbach.

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